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Erfahrungen, Einsichten, Statements und Sternstunden | Ansprechpersonen und ExpertInnen


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Aitner Herbert

„Mit Freude und Stolz kann ich nun unser LehrerInnenkollegium als ein Team präsentieren.“ Herbert Aitner

Barta Ulrike

Praxis-NMS der PH SalzburgBader Ulrike

Binder Elfriede

el.binder@eduhi.atBinder Elfriede

Trotz anfänglich ablehnender Haltung gegenüber der Neuen Mittelschule habe ich mich auf dieses Projekt eingelassen und mich mit aller Kraft und viel Engagement dafür eingesetzt, die Schulentwicklung am Standort voranzutreiben.

Nach jedem Lerndesignertreffen erhielt ich wieder einen Motivationsschub. Mit viel Begeisterung nahm ich mir Zeit, meine KollegInnen mitzureißen, was mir ganz gut gelang.

Ich werde diese Entwicklung an unserer Schule weiter unterstützen.

Brandhofer Gerhard

Gerhard.Brandhofer@ph-noe.ac.atBrandhofer Gerhard

Pädagogische Hochschule Niederösterreich

Planender Mitarbeiter an der Pädagogischen Hochschule für Niederösterreich - Arbeitsschwerpunkte: IT/E-Learning in Geografie, Physik, Mathematik, EPICT, Medienbildung, Scratch.

Projekte: Mathematik digital, FernPH, ePH NÖ, IT/E-Learning an Volksschulen, it fit Seminarreihe, eLSA, DIGIcheck
Lehrgang: E-Learning - E-Pädagogik

 

Mein Statement zur Neuen Mittelschule:

Die Kompetenz, digitale Medien kritisch, kreativ und produktiv zu verwenden, wird oftmals als vierte Kulturtechnik bezeichnet.

Es ist mehr als das: eine nachhaltige, tiefgreifende Veränderung der drei etablierten Kulturtechniken. Unsere Aufgabe ist es, unsere Schüler/innen auf eine Wissensgesellschaft vorzubereiten, die einen informierten Bürger, der zu lebenslangem Lernen bereit ist und mit seinem Wissen verantwortungsvoll Entscheidungen trifft, bedingt.

Die Lehrenden der Neuen Mittelschulen werden diese Aufgabe bewältigen, das E-Learningunterstützungspaket soll den Rahmen dafür bereit stellen.

Brandl Helga

hs02klei02@m56ssr.wien.atHelga Brandl

Als Schulleiterin erlebe ich Sternstunden, wenn Eltern in die Direktion kommen, mich anrufen oder mir mailen, um mir zu erzählen, dass sie mit meinem Standort sehr zufrieden sind und dass ihre Kinder noch nie vorher so gerne in die Schule gegangen sind.

Es freut mich, dass die LehrerInnen gelobt werden, weil sie sich so intensiv um die Kinder kümmern.

Sternstunden sind auch positive Rückmeldungen der StudentInnen der Pädagogischen Hochschule und ihrer BetreuerInnen über das äußerst positive „Klima“ an meinem Standort.

Ganz besonders freue ich mich, wenn ich mit SchülerInnen spreche und sie in ihren Aussagen betonen, wie gern sie hier in die Schule gehen und ihre Augen dabei leuchten!

Eine Sternstunde ist für mich auch die gegenseitige wertschätzende Beziehung zu meiner Lerndesignerin! Sie macht ihren „Job“ hervorragend!

Broidl Erich

broidl_erich@hotmail.comBroidl Erich

Es war ein ganz stinknormaler Schultag. Arbeiten im Büro, Verwaltungskram, Mails, Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen, Telefonate.

Plötzlich kam ein Anruf. Ich sollte einer Kollegin dringend etwas ausrichten. Ich öffnete das elektronische Klassenbuch, schaute nach, wo die Kollegin gerade unterrichtete und machte mich etwas missgelaunt auf den Weg zu der entsprechenden Klasse, die im entlegensten Winkel der Schule situiert war.

Ich war überrascht, dass so absolut kein Arbeitslärm zu vernehmen war. Ich klopfte an die Tür-wieder kein Lebenszeichen. Ich öffnete daher die Tür und sah zu meiner Überraschung alle Kinder derart in die Arbeit vertieft, dass sie mich gar nicht wahrnahmen. Manche blickten kurz auf, um sich sofort wieder über ihre Bücher und Zettel zu beugen.

Ich überbrachte der Kollegin meine Botschaft und verschwand nach einigen Minuten wieder ohne Aufsehen. Ich wollte die Arbeitssituation einfach nicht stören. Es herrschte absolute Konzentration, die selbst durch das Erscheinen des Direktors nicht gestört werden konnte.

Buchmann Susanne

s.buchmann@kremstalnet.atSusanne Buchmann

“Die Freude überwiegt!”,

dass ich nach 32 Jahren der oft vermeintlichen „Könnerschaft” aus dem Stillstand der späten Jahre meiner Pädagogik heraus die Chance habe, noch einmal aufbrechen zu können und über die manchmal befremdliche, aufregende und „brüchige Weite“ des neuen Lernens näher hin zum Kind und seinem Wachsen komme – und dadurch auch mein eigenes erlebe.

Chudoba Silvia

direktion@hsweitersfeld.ac.atSilvia Chudoba

NMS-Sternstunden erlebe ich dann,

  • wenn ich als Lehrerin in die Klasse komme und mich Kind bemerkt. Die SchülerInnen suchen in einem großen Erdhaufen nach Lebewesen, untersuchen diese unter dem Mikroskop,……niemand nimmt wahr, dass ich da bin.
  • wenn ein Schüler, der in der Volksschule kaum fähig war, über sich selbst zu sprechen, in der 3. NMS bei einer Präsentation in der Schule vor ca. 300 Leuten 5 Sätze frei spricht, ohne zu stottern oder zu zittern.
  • wenn Kollegen zu mir sagen: „Ich glaub‘, wir brauchen eine Konferenz!“
  • wenn KollegInnen, die auch noch an einer anderen Schule unterrichten, sagen: „Die Schule lebt.“
  • wenn eine ältere Kollegin, die von einer anderen Schule kommt und dort nie weg wollte, sagt: „Ich bleib‘ jetzt bei euch, denn da kann ich noch was lernen.“
  • wenn ein sehr kritischer Vater eines sehr begabten Mädchens sagt: „Wer nicht glauben will, dass Begabte und Lernschwache gemeinsam unterrichtet werden können, der soll kommen und es sich anschauen.“

Dauphin Bettina

bettina.dauphin@gmx.atDauphin Bettina

  • Erfahrung als Lehrerin in Frankreich und Luxemburg
  • 11 Jahre in der Privatwirtschaft (7 Jahre davon in namhaftem E-Learning-Unternehmen)
  • E-Learning-Koordinatorin für die Neuen Mittelschulen in der Steiermark
  • Mitglied in der österreichweiten Steuergruppe E-Learning
  • Lehrerin an der NMS Algersdorf in Graz (Deutsch, Französisch, Biologie und Informatik)
  • Lerndesignerin


Ich biete Auskunft, Beratung und Unterstützung zu folgenden Themenbereichen an:
E-Learning, digitale Kompetenzen

Mein Statement zur Neuen Mittelschule:
Motivierte Lehrpersonen, innovative pädagogische Ansätze und die gezielte Einbindung digitaler Medien, das sind für mich wesentliche Bausteine eines erfolgreichen Schulsystems, das wir in Österreich ganz dringend benötigen, damit wir als Land auch in Zukunft konkurrenzfähig bleiben. Für mich sind meine Tätigkeiten als E-Learning-Bundeslandbetreuerin und Lerndesignerin eine ideale Kombination. In beiden Funktionen kann ich gestalten, etwas bewegen, meine Erfahrungen von außerhalb der Schule einbringen. In der NMS habe ich ein Umfeld gefunden, in dem es Freude bereitet zu arbeiten. Mein Wissen und die Freude an der Arbeit möchte ich gerne weitergeben.

 

Woran es liegt, dass Schulstunden zu Sternstunden werden, kann ich nicht festmachen.

Eine Konstante haben solche Stunden aber für mich. An deren „Ende“ steht die Frage einer Schülerin oder eines Schülers: „Müssen wir jetzt nach Hause gehen?“ Wenn ich das Glück habe, dass es die letzte Stunde ist, dann müssen sie nicht. Dann bleiben wir. Ganz einfach.

Ein anderes Indiz für eine Sternstunde ist für mich die Aussage: „Jetzt hab‘ ich’s verstanden!“ An solchen Tagen schweben mindestens zwei Personen nach Hause, der Schüler/die Schülerin und ich.

Eine konkrete "Sternminute" erlebte in diesem Schuljahr am 1. Schultag, als mich eine Schülerin mit den Worten "Ich hab Sie so vermisst" begrüßte.

Dessl Brigitte

b.dessl@tsn.atBirgit Dessl

Die Neue Mittelschule bedeutet für mich ein effektiveres Arbeiten, da ich SchülerInnen von ihren unterschiedlichsten Seiten kennenlerne und die LehrerInnen als ModeratorInnen agieren.

Ich bemerke Änderungen in der Denkweise der KollegInnen und erkenne, dass Talente in ihnen stecken, von denen ich jahrelang nichts bemerkt hatte.

Endlich ist Schluss mit dem Einzelkämpferdasein. Endlich passiert wieder etwas an der Schule!

NMS- Neues Mitgestalten von SchülerInnen
NMSL - Neues Miteinander SchülerInnen-LehrerInnen

Duftschmied Klaus

dir.hs.timelkam@asak.atKlaus Duftschmied

Die Neue Mittelschule bedeutet für mich 

  • eine hervorragende Möglichkeit, meine bisherige Arbeit als Lehrer (jetzt Leiter) aus einem völlig neuen Blickwinkel zu sehen.
  • die Anwendung neuer Lehr-und Lernmethoden.
  • das Fördern und Fordern der SchülerInnen von einem neuen Ansatz aus.
  • das Eröffnen neuer Entwicklungsmöglichkeiten und die Chance, unserer Schule ein markantes Profil zu geben.

Dies alles geschieht vor dem Hintergrund, den Fokus auf das Wichtigste, die Schülerinnen und Schüler, zu richten.

Echlinger Christine

Echlinger ChristineBei uns an der Schule fiel die Abstimmung für die Neue Mittelschule nicht eindeutig aus Überzeugung für das zugrunde liegende Konzept aus, sondern eher nach dem Motto: „Wir müssen mittun, sonst verlieren wir den Schulstandort!“

Bereits nach einem Jahr stellte ich erstaunt fest, dass die Identifikation mit der Neuen Mittelschule stark gewachsen war. Bei Kritik wird sie mittlerweile vehement verteidigt!

Ich habe mir die „Aufhebung der Leistungsgruppen“ nie vorstellen können, bin ins System eingestiegen und hatte noch den direkten Vergleich.

Ich erlebe die neue Situation als befreiend!

Egger Alois

alois.egger@tsn.atAlois Egger

Die Neue Mittelschule gibt mir als Schulleiter die Möglichkeit, mit Hilfe der LehrerInnen neue pädagogische Wege zu gehen.

Die SchülerInnen werden ohne Schubladisierung unterrichtet und es macht große Freude, Kinder zu erleben, die gerne die Schule besuchen und trotzdem viel lernen!

Egger Susanne

j.egger@schwaz.net

Susanne Egger

 

Die Neue Mittelschule bedeutet für mich trotz all der “Prügel”, die einem in den Weg geworfen werden, die große Chance,

  • ein grundlegendes Umdenken im Bereich Bildung zu ermöglichen.
  •  Kinder mit ihren Stärken und „Schwächen“ bestmöglich zu fördern und zu fordern.
  •  ein gesellschaftliches Miteinander mit allen Chancen und Herausforderungen zu leben.
  •  Kinder nicht „einzuteilen“, sondern zusammenzuführen.
  •  Wissen/Kompetenzen nicht nur vorzugeben, sondern selbst erfahren, erforschen und erleben zu lassen.
  •  Bildung als etwas Ganzheitliches statt Trennendes zu sehen.

Je mehr ich daran arbeite, umso deutlicher wird meine Forderung:
Bildung darf nicht politisch instrumentalisiert werden - dadurch nehmen wir nicht nur Kindern Chancen und Möglichkeiten, wir schwächen unsere Gesellschaft insgesamt!

Ehrenecker Sylvia

manfred.ehrenecker@aon.atSylvia Ehrenecker

Die Neue Mittelschule bedeutet für mich:

  • weg vom lähmenden Stillstand und hin zu einer positiven, motivierenden Bewegung zu kommen!
  • Kinder(SchülerInnen) anders zu sehen und noch näher an ihnen für ihre Entwicklung zu arbeiten!
  • Freude bei motivierten SchülerInnen und motivierten LehrerInnen!
  • gegenseitige Stärkung, neue Nähe und ein positiver Umgang miteinander!
  • die Erreichung eines höheren Niveaus!
  • stolz zu sein auf das Erreichte und darauf, vorne mit dabei zu sein!
  • den Wunsch um Anerkennung auch von politischer Seite!

Ettl Karin

karin.ettl@ph-ooe.atKarin Ettl

Pädagogische Hochschule Oberösterreich

  • Mitglied des Regionalen Kompetenzteams OÖ
  • Lehrerin für Englisch, Geografie, Geschichte
  • Arbeitsfelder an der Pädagogischen Hochschule:
    Unterrichtsentwicklung, Begleitung der Neuen Mittelschulen im Fachbereich Englisch, BerufseinsteigerInnen,

Ich biete Auskunft und Beratung zu folgenden Themenbereichen an:
Lerndesign, Teamteaching,

Mein Statement zur Neuen Mittelschule:
Die Einführung der NMS mit all ihren Zielsetzungen ist meiner Meinung nach der größte Paradigmenwechsel, den „mittelalterliche“ bzw. ältere Lehrkräfte (so wie ich) in ihrer Berufslaufbahn erlebt haben.

Ich bin überzeugt, dass die Umsetzung des Leitsatzes „vom Lehren zum Lernen“ die Schulatmosphäre, den „Ouput“ und auch die Belastung der Lehrkräfte zum Positiven hin beeinflussen wird.

Eine konsequente, sensible Begleitung der Lehrkräfte bei diesem Paradigmenwechsel, die einerseits unterstützend wirkt und andererseits Entwicklungen ermöglicht, wird die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Umsetzung erhöhen.

Fischer Helga

Helga Fischer

Nach fast 25-jähriger Erfahrung als Lehrerin und Einzelkämpferin habe ich in der Neuen Mittelschule im Teamteaching gelernt, SchülerInnen wirklich zu beobachten und ihr Lernen im Unterricht aktiv zu beeinflussen.

Das Feedback meines Teamteachers hat dazu beigetragen, dass ich meinen Unterricht ständig reflektiert und verbessert habe.

Im KEL-Gespräch war es endlich möglich, die Stärken und Begabungen der SchülerInnen in den Vordergrund zu rücken und somit die Eltern besser in das Lernen ihrer Kindes mit einzubeziehen.

Es ist einfach wunderschön, wenn die ganze Familie zum KEL-Gespräch „anreist“und mit Stolz und Freude lauscht, wenn das eigene Kind seine Portfoliomappe präsentiert.

Die Rolle der Lerndesignerin ist sehr komplex und vielschichtig, ich muss lernen, mit Kritik der KollegInnen umzugehen und diese nicht persönlich zu nehmen!

Fister Franz

franz.fister@aon.atFranz Fister

Die Neue Mittelschule steht für mich für

  • den größter bildungspolitischer Umbruch in der 2. Republik.

  • Qualitätserweiterung.

  • das Aufbrechen verkrusteter Strukturen.

  • einen neuen pädagogischen Weg.

  • die sinnvolle Nutzung neuer Freiräume.

  • qualitätsvolle Fortbildung

Frick Arnold

a.frick@tsn.atArnold Frick

 

Die Neue Mittleschule ist für mich ein Bekenntnis zur Vielfalt und zur positiven Energie, die aus dem gemeinsamen Arbeiten von Kindern und Lehrpersonen mit verschiedenen Interessen, Begabungen und Bedürfnissen entspringt.

Friedl Anna Maria

MS Telfs Weißenbach, G3Friedl Anne Maria

Die Neue Mittelschule bedeutet für mich, einen Weg zum „ganzheitlichen“ Kind zu finden. Die reine Wissensvermittlung, das „Köpfestopfen“ und „Widerkäuen“ war mir schon lange ein Dorn im Auge.

Meinen eigenen Unterricht konnte ich ändern, doch nun bin ich als Lerndesignerin in der Lage, auch auf die Rahmenbedingungen an unserer Schule und die KollegInnen Einfluss zu nehmen. Es ist manchmal mühsam, doch immer wieder ein Erlebnis, gemeinsam Neues zu wagen und zu spüren, dass das „Klima“ sich ändert.

Eine spannende Zeit! Ich bin überzeugt, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden.

Netzwerk_NMS_tag1_Interview1-1000.mov

 

Frischmann Bernhard

Bernhard FrischmannDie Neue Mittelschule ist mehr als ein Programm, sie ist in erster Linie eine Haltung aus dem Urgrund heraus, dass Kinder und Jugendliche Menschen sind, und nicht erst zu Menschen erzogen oder belehrt werden müssen. Jeder Mensch ist in seiner Einzigartigkeit ein Geheimnis.

William Isaacs bringt es bezüglich der Organisation „Neue Mittelschule“ auf den Punkt, wenn er sagt: „Der Versuch, mit einem hierarchischen, kontrollierten Ansatz Lernen und Empowerment zu erreichen, ist ein Widerspruch in sich. Vielmehr geht es darum, Bedingungen zu schaffen, unter denen Lernen und Empowerment natürlich entstehen können.“

Für mich ist die Neue Mittelschule der Weg hin zu einer neu gedachten und neu gelebten Schule als einer lernenden Organisation. Konkret gelebt durch Persönlichkeit, Verantwortlichkeit und Gewissen. Fleißiges Beamtentum und Betriebsamkeit treten in den Hintergrund.

Führer Andreas

andreas.fuehrer@zls-nmseb.atFührer Andreas

  • Hauptschullehrer: Mathematik, Bewegung und Sport, Informatik
  • Mitarbeiter des Bundeszentrums für lernende Schulen - NMS-Entwicklungsbegleitung (ZLS-NMSEB)
  • Mitarbeiter in der NMS-Bibliothek
  • Lerndesigner und E-Learningbeauftragter der PS-NMS der Pädagogischen Hochschule Steiermark
  • Mitarbeiter im Zentrum für IT und Medien der Pädagogischen Hochschule Steiermark

Themenbereiche: E-Learning, NMS-Bibibiothek, Moodlebetreuung, Lerndesign

Statement: Digitale Geräte und Medien sind Teil unserer Gesellschaft. Der Umgang mit digitalen Medien soll/muß in der Schule vermittelt werden. Aber auch E-Learning gehört in unsere Schulen um personalisiertes Lernen zu ermöglichen. Digitale Medien sind aus einem zeitgemäßen Unterricht nicht mehr wegzudenken.

Ziel muß es auch sein, allen künftigen Lehrkräften mit jenen Kompetenzen auszustatten, die erforderlich sind um ihre Schülerinnen und Schüler zu medienkompetenten, informatisch gebildeten Teilnehmenden der Wissensgesellschaft ausbilden zu können.

Gesslbauer Susanne

Giegler Stefan

Giegler Stefan

www.europaschule-linz.at
stefan.giegler@ph-ooe.at

Seit zwei Jahren setzt sich der Lehrkörper der Europaschule in Arbeitsgruppen intensiv mit dem Schulcurriculum, bei dem wir Handlungsbedarf erkannten, auseinander.
Es ging um den Versuch einer Fächerbündelung und Abstimmung der Lehr- und Lerninhalte für die einzelnen Schulstufen durch die FachkollegInnen.
Der Arbeitsverlauf war schleppend, die Ergebnisse nicht zufriedenstellend.
Als Grund dafür stellten wir fest, dass die Argumentation in den Arbeitsgruppen immer aus der Fachsicht erfolgte.
Angeregt durch ein Symposium zum Thema Fachdomänen (Referenten: Univ.Prof. Dr. Roland Fischer/ Rektorin DDr. Ulrike Greiner), in dem das sogenannte „Expertentum“ hinterfragt wurde, erfolgte eine Pädagogische Konferenz aller KollegInnen mit einer Neuaufteilung in Arbeitsgruppen nach fünf Fachdomänen.
Folgende Arbeitsaufträge wurden erteilt: Verlassen der Fachperspektive – Formulierung des Bildungsauftrages der Domäne – Definition von Herausforderungen in den Domänen, die mit den Tools der Fachexpertise bewältigt werden können
Im Plenum kam es zur Präsentation umfassender Überlegungen mit dem Hinweis, dass es schwierig sei, „Herausforderungen für die Schüler/innen“ zu artikulieren.
Leeb JohannesAls gemeinsame Erkenntnis des Lehrkörpers wurde folgende Frage formuliert: Kann es sein, dass wir an den SchülerInnen „vorbeiunterrichten“?
Im Anschluss daran wurde vom gesamten Kollegium folgender Auftrag an den Schulleiter erteilt: Thematisierung der Fragestellung im Schülerparlament und Weiterleitung der Fragestellung an alle Schüler/innen „Was wollt ihr eigentlich lernen? Was wären für euch Herausforderungen?“
Im Schülerparlament kam es daraufhin zur intensiven Diskussion mit dem Wunsch der SchülerInnen, mehr Zeit dafür haben zu können. Das Schülerparlament machte darüber hinaus bezüglich der weiteren Vorgangsweise konstruktive Vorschläge.
In der Zwischenzeit kommt es zu intensiven Diskussionen in den einzelnen Klassenräten.
Es scheint, als würde das Lernen vom Kopf auf die Beine gestellt: Nicht mehr die Schüler/-innen beantworten die Fragen der Lehrer/-innen, sondern umgekehrt.

Herzliche Grüße aus Linz
Stefan Giegler & Johannes Leeb

Granitz Heidi

Heidi.granitz@bildungsserver.comHeidi Granitz

Meine NMS-Sternstunde

Unsere Schule gehört zur Generation G1 der NMS. Daher war ich auch von Anfang an in die Entwicklung miteinbezogen und konnte als Klassenvorstand und Lehrerin der 1.Klassen aktiv mitgestalten.
Keine Leistungsgruppen, Teamteaching, Tagesbesprechung usw. – alles war neu und anders. Unheimlich schnell konnte ich jedoch in diese neue Lernlandschaft hineinwachsen und viele neue und wunderbare Erfahrungen sammeln.
Besondere Erlebnisse waren für mich jeweils die Projekttage.

1. Klasse: Projekt Wasser
2. Klasse: ICH-Projekt!
3. Klasse: Theaterprojekt mit dem OMO-Oberwarth
4. Klasse: Theaterprojekt in Arbeit

Ich möchte eine kurze Beschreibung des ICH-Projekts geben, das mir komplett neue Einblicke in die Gefühls-und Seelenwelt meiner SchülerInnen eröffnete und uns alle zusammenschweißte.
Die erste Aufgabenstellung war die Erstellung eines Portaits (natürlich nach genauer Anleitung zur Portraiterstellung). Die Portraits wurden auf Leinwand gemalt und beim Schulfest im Eingangsbereich der Schule präsentiert. Jedes einzelne Portrait war an einem Stecken befestigt und so ergab sich ein bunter Reigen von Portraits.
Anschließend fertigte jeder Schüler/jede Schülerin eine ME-BOX oder ein ICH-BUCH an, in dem er/sie selbst wählen konnte, wie er/sie sich präsentieren wollte und was er/sie von sich preisgeben wolllte.
Zum Abschluss präsentierten alle Schüler und Schülerinnen ihre Ergebnisse und beim Schulfest gab es dazu eine Austellung.

Es war SCHÖN-BERÜHREND-WUNDERVOLL-FANTASIEREICH , „ein wunderbarer Fleckerlteppich von einzigartigen Kindern.“

Grißmann Claudia

claudia.grissmann@ph-tirol.ac.atGrißmann Claudia

Pädagogische Hochschule Tirol

  • Lehrerin für F, BuS und ITAL
  • Schulentwicklungsberaterin
  • Eingetragene Mediatorin
  • Trainerin für Kommunikation und Konfliktmanagement
  • Systemische Beraterin und Coach
  • Mitglied des Regionalen Kompetenzteams Tirol

Meine Arbeitsbereiche am Institut für Schulentwicklung und Qualitätsmanagement:
Betreuung und Begleitung der Neuen Mittelschulen, Qualitätsentwicklung und –sicherung in den Neuen Mittelschulen mit folgenden Schwerpunkten:
Shared Leadership; Flexible Differenzierung und Teamarbeit ; Mitarbeit amZentrum für Führungskräfte

Mein Statement zur Neuen Mittelschule:
Die neue Mittelschule tritt als Schultyp an, der die Schülerinnen und Schüler und ihr Lernen in das Zentrum stellt und immer wieder versucht, ihren unterschiedlichen Bedürfnissen auf sehr bewusste Weise zu begegnen. Es gilt die Unterschiedlichkeit der Kinder als Chance und kreatives Potenzial für das Lernen von, für und miteinander zu nutzen.

Eine meiner Sternstunde in der Begleitung von Neuen Mittelschulen:
Ich durfte bei einer lieben Kollegin in einem Seitental Tirols bei der Lernfeldstunde ihrer Klasse teilhaben. Es ging um das Thema Afrika und im Klassenzimmer verstreut lagen überall Materialien,welche die Kinder in ihrer Arbeit unterstützen sollten. Die Kinder waren auch eifrig am Arbeiten und es herrschte eine sehr produktive Atmosphäre.

Ich stand mit der Lehrerin etwas abseits und beobachtete mit ihr das Geschehen bzw. tauschte mich hin und wieder auch kurz mit ihr aus. Während wir so dastanden und die intensive Lernarbeit der Kinder bestaunten, kam plötzlich ein Mädchen mit einem Arbeitszettel zur Lehrerin geeilt und teilte ihr mit, dass auf diesem Zettel jemand ein Wort falsch geschrieben hätte. Ich kann mich leider an das Wort nicht mehr genau erinnern, es ging jedenfalls um die Frage, ob das Wort mit Doppel –s oder scharfem ß geschrieben werden sollte.

Die Lehrerin nahm die Anfrage mit großer Aufmerksamkeit zur Kenntnis und stellte mit aufmunternder Stimme die Frage noch einmal in den Raum: „Du glaubst also, dass dieses Wort falsch geschrieben ist? Wie findest du jetzt heraus, ob deine Vermutung stimmt, oder nicht?“

Das Mädchen überlegte nicht lange und antwortete sogleich, dass sie die Antwort wohl im Wörterbuch am Regal entlang der Klassewand finden könnte. Ohne weitere Aufforderung huschte sie zum dem Regal und begann im Wörterbuch, welches sie dort vorfand, eifrig zu blättern.
Es dauerte ein paar Minuten und das Mädchen kehrte freudenstrahlend zu uns zurück und meinte sie wäre fündig geworden. Ihre Annahme hätte sich zwar nicht bestätigt, aber sie wüsste von heute an sicher, wie man das Wort schreiben würde.

Mich begleitete diese Situation noch lange und ich wurde wieder einmal darin bestärkt, dass es den Kindern nicht hilft, wenn wir ihnen die Antwort auf ihre Fragen oft zu voreilig geben, anstatt sie selbst auf ihrer Suche nach den Antworten (des Lebens) so zu begleiten, dass sie die Kompetenz erwerben, es in einer anderen Situation alleine zu schaffen.

Grubmayr Christian

c.grubmayr@edumail.atChristian Grubmayr

Die Neue Mittelschule bedeutet für mich

  • einen großen Schritt in Richtung der Gemeinsamen Schule der 10-14jährigen zu machen.
  • sich auf das Lernen als Ganzes zu fokussieren.
  • ein größeres Maß an Chancengleichheit und daher mehr Gerechtigkeit zu erreichen.
  • die Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung besser unterstützen zu können.
  • durch zusätzliche Arbeitsfelder neue, spannende Herausforderungen zu finden.

Gründhammer Herbert

Herbert Gründhammer

Die Arbeit in der NMS hat mir einen völlig neuen Blick auf die Vielfalt der Kinder eröffnet und dafür, wie viele positive Kräfte diese Vielfalt mit sich bringt.

Haaland Sylvia

s.haaland@tsn.atSylvia Haaland

Abgesehen vom Lernzuwachs durch das der Neuen Mittelschule zugrundeliegende Konzept, habe ich einen persönlichen Entwicklungsschritt/persönliche Entwicklungsschritte vollzogen.

Ich bin überzeugt davon, dass es in der Neuen Mittelschule verstärkt um den Menschen gehen muss. Die Persönlichkeitsentwicklung der SchülerInnen bekommt einen besonderen Stellenwert.

Ich habe auch die Erkenntnis gewonnen, in einen demokratischen Prozess miteinbezogen zu sein. Es ist eine große Herausforderung, Standpunkte zu überwinden und zu konstruktiven Lösungen zu kommen.

Für mich ist die Neue Mittelschule ein Projekt, anhand dessen sich Demokratieverständnis vertiefen lässt und das hoffentlich zukünftige BürgerInnen entlässt, die ihre Kapazitäten zum Wohle des Ganzen einsetzen.

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Hader Anna

a.hader@aon.atAnna Hader

Neue Mittelschule bedeutet für mich, dass

  • Schule in Bewegung ist und wir uns Schritt für Schritt vorantasten.
  • Altes und Bewährtes mit Neuem gekoppelt wird.
  • SchülerInnen in ein wertschätzendes soziales Umfeld eingebettet sind.
  • das Miteinander vorgelebt wird.
  • SchülerInnen auf das ihr weiteres Leben vorbereitet werden.
  • ein Weg gegangen wird, der den SchülerInnen hilft, um vom Wissen zum Können zu kommen.
  • es keine Leistungsgruppen mehr gibt und daher hat jedes Kind die Möglichkeit hat, „alles“ aufzunehmen und „überall“ Beiträge zu leisten.

Wunderbar erlebe ich die Teamarbeit mit meiner Deutschkollegin. Ich sehe Teamteaching als Bereicherung für mich und für das Lernen der Kinder.

"THE FUTURE BEGINS NOW"

Halder Hubert

Halder HubertNMS Fügen

 

Handle Ingrid

ingrid.handle@tirol.gv.atHandle Ingrid

Bezirkschulrat Landeck in Tirol

  • Bezirksschulinspektorin
  • Sonderpädagogin
  • Volksschullehrerin/ Beratungslehrerin
  • Forschende im Forschungsprojekt Personale Bildungsprozesse in heterogenen Lerngruppen am Zentrum für Lernforschung der Universität Innsbruck

Ich biete Auskunft und Beratung zu folgenden Themenbereichen an:
Inklusion, Lernen als Phänomen, Innsbrucker Vignettenforschung, Erstellung und Ausarbeitung von Förder- und Entwicklungsplänen, Sonderpädagogik und praktische
Umsetzungsmöglichkeiten für den Unterricht

Mein Statement zur Neuen Mittelschule:
Ein Musterwechsel im Hinblick auf das Lernen und Lehren bietet die Chance, die lernende Lehrerin/den lernenden Lehrer und die Lernbedürfnisse der Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt pädagogischen Handelns zu rücken, um personale Lernprozesse zu ermöglichen.

Nicht zuletzt durch meine Forschungstätigkeit im Forschungsprojekt Personale Bildungs-prozesse in heterogenen Gruppen an der Universität in Innsbruck, durch meine Arbeit als Integrationslehrerin bzw. durch meine jahrelange Erfahrung als Beratungslehrerin für Kinder mit Lernschwierigkeiten und Entwicklungsverzögerungen ergibt sich für mich in meinem jetzigen Aufgabenfeld als Schulaufsicht die Möglichkeit, im Bereich Schul- und Unterrichtsentwicklung wirkmächtig zu sein.

Differenz und Diversität im Sinne von "Jede/r ist anders anders" (Arens&Mecheril, 2010) ermöglicht einen anderen Blick auf das Lernen und Lehren und befähigt die Lernpartner (SchülerInnen, LehrerInnen, Eltern, etc), die konkrete Schul- und Unterrichtspraxis als personalisiertes Lernen inklusiv zu gestalten und das Lernangebot zu differenzieren.

Happak Jutta

jutta.happak@gmx.atHappak Jutta

Für mich als Integrationslehrerin wird in der Neuen Mittelschule der Grundgedanke einer Gemeinsamen Schule für alle und Rücksichtnahme auf individuelle Bedürfnisse gelebt.

Die Umgestaltung des Unterrichts, vor allem weg vom Frontalunterricht, ist nicht nur in Integrationsklassen erforderlich, sondern muss auf alle NMS-Klassen übergreifen.

Die Schüler/innen stehen im Mittelpunkt, die Vorteile von Teamteaching werden genützt.

Haslinger Johann

j.haslinger@eduhi.atJohann Haslinger

Die Neue Mittelschule bedeutet für mich:

  • die größte Chance, sich als lernende Organisation weiter zu entwickeln (mit AHS oder BHS).
  • die beste Möglichkeit, den SchülerInnen Chancengerechtigkeit zu ermöglichen.
  • Kindern nicht als Objekt zu begegnen, sondern als „Subjekt“.
  • persönliche Begegnungen mit den uns Anvertrauten zu intensivieren.
  • Dynamik in den Schulalltag zu bringen.
  • ein Netzwerk innerhalb der Schule zu knüpfen.
  • die Chance zu Shared Leadership und Teamwork.
  • die Anwendung neuer Unterrichtsformen.
  • die beste Möglichkeit, die österreichische Schule zu reformieren.
  • Wertschätzung aller Beteiligten( Eltern-LehrerInnen-SchülerInnen).
  • Dienst an fremdem, eigenständigem Leben.
  • eine Herzensangelegenheit!

.....dann habe wir alle etwas fürs Leben gelernt!

Hemetsberger-Lehner Ruth

 

Die Neue Mittelschule bedeutet für mich im positiven Sinn:Ruth Hemetsberger-Lehner

  • Freiräume nutzen
  • verschiedene Formen des Unterrichtens ausprobieren
  • Teamteaching mit einem HAK-Lehrer
  • ExpertInnenengruppen – SchülerInnen lernen mit SchülerInnen
  • spannende und gegenseitig befruchtende Gespräche mit KollegInnen

Die Neue Mittelschule bedeutet für mich im negativen Sinn:

  • KollegInnen, die mir die Kraft und Energie rauben – ewige „Suderer“
  • Lerndesign ohne Bezahlung

Hiesmayr Brigitte

brigitte.hiesmayr@aon.atBrigitte Hiesmayr
Die Neue Mittelschule bedeutet für mich

  • die ganz positive Erfahrung, im Team zu arbeiten, gegenseitige Unterstützung bei der Planung, neue Ideen zur Unterrichtsgestaltung, Vorleben von Teamarbeit im Unterricht, das die Kinder wahrnehmen können.
  • die spezielle Förderung unterschiedlicher Begabungen.
  • mehr Motivation der SchülerInnen, ihre Lernziele zu erreichen.
  • eine bessere Klassengemeinschaft, da die Selektion wegfällt.
  • die positive Veränderung des Klimas im Lehrkörper.
  • das Aufbrechen alter Strukturen und viele neue Unterrichtsmethoden aufgrund vieler Fortbildungen.
  • die Verschiebung von „lehrseits“ in Richtung „lernseits“.

Hiesmayr Elfriede

e.hiesmayr@googlemail.comElfriede Hiesmayr

Vor mehr als zweieinhalb Jahren initiierte unser Chef die Bildung eines Teams, das Ideen für die Umsetzung des Konzepts der Neuen Mittelschule an unserem Standort erarbeiten sollte.
Nach dem ersten Nachmittag stand fest, dass ich (ausgewählt von den KollegInnen) die Leitung des Teams übernehmen sollte. Ich hatte damals 36 Dienstjahre, gehörte aber nicht zum „Urgestein“ der Schule.

Da ich gerne kreativ arbeite und aufgeschlossen für Neues bin, habe ich mich über das Vertrauen meiner KollegInnen gefreut, es aber auch als Arbeitsauftrag verstanden.
Es gab und gibt KritikerInnen im Lehrkörper, aber sie sind nicht sehr „laut“. Daher war es für mich kein großes Problem, „MitspielerInnen“ zu finden und gemeinsam am System zu arbeiten.

Besonders spannend finde ich, dass die KollegInnen jetzt dazu bereit sind, ihren Unterricht zu reflektieren und ihn umzugestalten. Durch das gemeinsame Unterrichten wurde der Part jedes/jeder einzelnen in der Klasse professioneller und kreativer. Im Schulhaus ist es bedeutend ruhiger geworden und immer mehr Kinder kommen lächelnd in die Schule.

Die Zusammenarbeit mit den KollegInnen hat sich intensiviert. Der Wunsch nach gemeinsamen Besprechungsstunden bezeugt das. Viele neue Wege werden beschritten, der Umgang mit den Kindern ist wertschätzender geworden. Immer mehr sehen sie uns als Lerncoaches.

Negativ finde ich, dass es von LSR, BSR, BMUKK keine verlässlichen Zusagen gibt.

Hillbrand Werner

hs2ischl.dir@eduhi.atWerner Hillbrand

Die Neue Mittelschule ist unabhängig vom Namensschild der bedeutendste Schritt österreichischer Schulentwicklung in der 2. Republik –

der aktive Paradigmenwechsel von der (be)lehrenden Schule hin zum lernenden Klassenzimmer, in dem Schüler und Schülerinnen in Eigenverantwortlichkeit ihr Können erarbeiten und sich selbständig Wissen aneignen.

Höbarth Ulrike

ulrike.hoebarth@lsr-noe.gv.atHöbart Ulrike

Landesschulrat für Niederösterrerich
Pädagogische Hochschule Niederösterreich

  • IT-Betreuerin für Pflichtschulen in den Bezirken Krems-Land und Krems-Stadt
  • E-Learning-Beauftragte für die Neuen NÖ Mittelschulen
  • Mitglied der Steuergruppe LMS-Team APS NÖ
  • Mitglied der Steuergruppe NMS Niederösterreich

In meiner Tätigkeit sind Auskunft, Beratung und Unterstützung zu den Themenbereichen Medienkompetenz sowie die Möglichkeiten des Einsatzes von E-Learning-Szenarien und dafür geeigneten Werkzeugen und Software-Anwerndungen inkludiert. Die Schulleiter/innen in meinem Betreuungsbereich unterstütze ich in der pädagogisch-adminstrativen Verwendung von Schulverwaltungsprogrammen.

Mein Statement zur Neuen Mittelschule:
An den Neuen NÖ Mittelschulen ist u. a. der Einsatz von E-Learning-Szenarien verankert. E-Learning-Maßnahmen können einen wesentlichen Beitrag für individualisiertes und differenziertes Lehren und Lernen darstellen. Meine Erfahrungen der letzten Jahre in diesem Bereich versuche ich an unsere Kolleg/innen in den einzelnen Schulen weiterzugeben und sie bei der Umsetzung im Unterrichtsprozess zu unterstützen.

Hofbauer Christoph

christoph.hofbauer@ph-noe.ac.atHofbauer Christoph

Pädagogische Hochschule Niederösterreich/
Bundeszentrum für lernende Schulen - NMS-Entwicklungsbegleitung (ZLS-NMSEB)

 

Leiter des Bundeszentrums für lernende Schulen – NMS-Entwicklungsbegleitung (ZLS-NMSEB)

  • Bundesweite Steuerungs-, Vernetzungs- und Koordinationstätigkeit zur NMS
  • Mitgestaltung der inhaltliche Positionierung der NMS
  • Entscheidungsvorbereitung und Beratung
  • Mitgestaltung bei NMS-relevanten Themenbereichen der PädBild neu

Projektbüroleiter und Teammitglied „Entwicklungsbegleitung NMS“ 2008 - 2012

  • Unterrichts- und Systementwicklung an den Standorten
  • Tagungsorganisation und –moderation
  • Referententätigkeit zu Schulentwicklung und Prozessgestaltung
  • Leitung des Projektbüros

Mitarbeit in der Hauptschulabteilung des BMUKK 2005 - 2010

  • Schwerpunkt Schulentwicklung – „Innovative Schulen im Verbund“: Prozessgestaltung, Moderation und Projektmanagement
  • Organisation und inhaltliche Mitgestaltung der „Schulgipfel“ von FBM Dr. Claudia Schmied

Netzwerksaufbau im Bereich APS NÖ

  • Projektentwicklung, Prozessgestaltung und Organisationsaufbau der Netzwerke „Lesen in NÖ“, „NaWi NÖ“, „Mathematik NÖ“, „Berufsorientierung“; „Vernetzung der Netzwerke“
  • Gestaltung der Großveranstaltungen / Netzwerktage

Lehrer (M, BU, TEW) an der HS Himberg 1992 bis 2007

  • maßgebliche Mitentwicklung des derzeitigen Schulprofils und der Schulschwerpunkte, allen voran Soziales Lernen
  • Pilotierung des Sprachenportfolios Englisch
  • Pilotierung der Standards für Mathematik

Mitverwendung an der PH Baden

  • Mitglied der Studienkommission, seit 2007
  • Lehrgangsinitiator und -leiter des Akademielehrgangs Soziales Lernen, Pädagogisches Institut Baden / PH NÖ, seit 2001
  • Referent/Dozent im Bereich Soziales Lernen, Persönlichkeitsbildung, Gewaltprävention
  • Mitglied des „Regionalen Kompetenzteams zur NMS“ in NÖ (2010-2012)
  • Entwicklung neuer Fortbildungsformate, Moderation diverser Großveranstaltungen

Referententätigkeit in Fort- und Weiterbildung

Train-the-Trainer-Bundeslehrgangs „Sozialkompetenz“ des SoKoZe Linz / ÖZEPS Salzburg
zu Themen der Selbst- und Sozialkompetenz, Konfliktarbeit, Bubenarbeit, Gewaltprävention, Outdoortpädagogik sowie Englisch (als Arbeitssprache) auf Schul-, Bezirks- und Landersebene
Fachdidaktik Englisch beim Akademielehrgang „Lehramtsprüfung Englisch“, Pädagogisches Institut Baden

 

Entsandter des BM:BWK Abt. I/6 als Experte zum Europaratsprogramm „Preventing Violence in Schools“, 2001-2004, ER Straßburg, Budapest Arbeitsgruppenleitung bei Tagungen 2003, 2004

General Rapporteur / Prozessgestalter internationales Teachertraining des Europarats „Preventing Violence in Schools”, Sinaia, Rumänien, 2004

 

Ich biete Auskunft und Beratung zu folgenden Themenbereichen an:

Schulentwicklung, Führung und leadership for learning,
Themen im Haus der NMS, Großgruppenmoderation und Prozessgestaltung,
Dynamisches Duo Schulleiter/innen und Lerndesigner/innen; Teamteaching, Soziales Lernen und Gewaltprävention

 

Mein Statement zur Neuen Mittelschule:

Die Neue Mittelschule ist ein Aufbruch zur lebendigen, chancengerechten Schule von morgen: Vom Lernen der Schüler/innen aus werden Unterricht und Lernanlässe gestaltet, die das Kompetenzlernen der Schüler/innen im Blick haben; Schul- und Unterrichtsentwicklung dienen diesem Zweck. Lehrer/innenerleben sich dabei selbst als Lernende und gestalten im Team, in professionellen Lerngemeinschaften die Lernprozesse. Durch die bundeweite Vernetzung und den Austausch werden Potentiale freigesetzt und Ressourcen aktiviert und Systemlernen ermöglicht.

Bundeszentrum für lernende Schulen/NMS Entwicklungsbegleitung

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Hoffelner Renate

r.hoffelner@gmx.atRenate Hoffelner

Nach so vielen Dienstjahren (33) spüre ich in der Neuen Mittelschule eine Aufbruchstimmung, ich spüre bei den SchülerInnen und bei den Eltern sehr viel positive Energie und vor allem die Hoffnung, dass sich an Schule etwas ändert.

Die Neue Mittelschule bedeutet für mich die Hoffnung darauf, dass

  • Schule endlich wieder neugierig macht auf das Lernen und auf Wissen.
  • Schule endlich wieder die Menschen (SchülerInnen und LehrerInnen) und ihre Fähigkeiten, in den Mittelpunkt rückt.
  • Begeisterung entfacht wird, weil ein Ziel auf vielen verschiedenen Wegen erreicht werden kann.

Holleis Ingeborg

direktion@hs-maxglan-1.atIngeborg Holleis

Die Neue Mittelschule ist für mich der Start in die richtige Richtung auf dem Weg zur Entwicklung

  • einer gemeinsamen Schule der 10 -14jährigen.
  • einer Schule, die SchülerInnen ihre Begabungen entdecken lässt.
  • einer Schule, die LehrerInnen die Möglichkeit der Förderung bietet.
  • einer Schule der 10 -14jährigen, in der zukünftig LehrerInnen mit gleicher Ausbildung unterrichten.
  • einer Schule, die durch Teamteaching mehr LehrerInnenfähigkeiten frei werden lässt.

Höller Christine

christine.hoeller@asak.atChristine Höller

Die Neue Mittelschule gibt mir die Möglichkeit, den Unterricht und die Teamarbeit weiterzuentwickeln, neue Lernformen auszuprobieren und auch Motivation zu fördern.

Durch diese Möglichkeit wird auch die Entwicklung der Schule gefördert. Der Schüler/die Schülerin rückt für mich in den Mittelpunkt.

Holzmann Dietmar

direktion@hs-woergl1.tsn.atDietmar Holzmann

Kinder werden entsprechend ihrer Persönlichkeit individuell gefördert und gefordert, Stärken werden gestärkt, ein gesundes Selbstwertgefühl wird entwickelt.

Die Schülerinnen und Schüler erzielen bessere Lernergebnisse und haben vor allem mehr Freude am Lernen.

Höpperger Christian

christian.hoepperger@aon.atHoepperger Christian

NMS Hard Mittelweiherburg, G1

  • Schulleiter
  • Lehrer für Deutsch, Bewegung und Sport, Technisches Werken
  • Dipl. Mentalcoach

Ich biete Auskunft und Beratung zu folgenden Themenbereichen an:
Leitung einer Neuen Mittelschule, Lerndesign

Mein Statement zur Neuen Mittelschule:
Zunächst kam ich mit der der Neuen Mittelschule als Lerndesigner in Berührung, zwei Jahre später ergab sich die Möglichkeit, die Leitung der Schule zu übernehmen.

Seither bin ich zwischenzeitlich weiter vom Thema Schulentwicklung entfernt, als dies davor der Fall war. Langsam kann ich mich aber wieder mehr der Neuausrichtung unserer Schule, die seit 25 Jahren einen Kreativschwerpunkt hat, zuwenden.

Dabei kommen mir die Erfahrungen und Inhalte aus der NMS-Begleitung zugute. Sie schärfen allerdings auch das Bewusstsein dafür, dass noch sehr viel Arbeit vor uns liegt.

Aber wie heißt es so schön: Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.

Hörl Renate

r.hoerl@gmx.atRenate Hörl

NMS Weer in Tirol, G3

  • Lehrerin für Englisch
  • Lerndesignerin

Ich biete Auskunft zu folgenden Themenbereichen an:

Englischunterricht in heterogenen Gruppen, Lerndesign, Lernateliers

Die Neue Mittelschule bedeutet für mich

  • eine Herausforderung.
  • die Möglichkeit, Neues auszuprobieren.
  • Methodenfreiheit als Möglichkeit, Kreativität zu leben.
  • viel (Denk-)Arbeit
  • öfters Ärger verschiedener Art
  • manchmal das Gefühl, der "Trottel" vom Dienst zu sein

Huemer Annemarie

Anna Maria Huemer

Neue Mittelschule bedeutet für mich, ganz nah an meinen SchülerInnen zu sein.

Ich bin ein Teil ihrer Gemeinschaft. Ich begleite sie einige Jahre auf dem Weg ins Leben hinaus, kann sie trösten, anfeuern, zum Lachen bringen, aber auch einbremsen, wenn es nötig ist.
Vor allem kann ich „Begleitschutz“ sein und Denkanstöße geben.


Sternstunden der Neuen Mittelschule
Wenn ich meine vielen Dienstjahre in der Hauptschule Revue passieren lasse, habe ich viele wunderschöne Erinnerungen. Deswegen habe ich wahrscheinlich immer noch genug Energie und Kraft für das Lehren und Lernen.

Wenn ich eine Sternstunde in jüngster Zeit - sprich NMS - Zeit beschreiben soll, fällt mir sofort die Projektwoche "Energie ist Leben" vor drei Wochen ein.

Eine Woche lang habe ich mich mit meiner Klasse und zwei Studierenden diesem Thema gewidmet - und zwar mit einem ganzheitlichen, Fächer übergreifenden Ansatz (BU: Fotosynthese, gesunde Jause..., PH: Lageenergie, Bewegungsenergie, Sonnenenergie,...., BE: riesiges "Energiebild" (Energie trifft Kunst)..., D: Sachtexte,...).

Auch der philosophische Ansatz ist nicht zu kurz gekommen: Was tut mir gut?

Daneben, genauer gesagt, hauptsächlich, haben wir experimentiert.Wir haben die Experimente innerhalb von drei Tageen in einem Stationenbetrieb durchführen und auswerten lassen. Es gab z. B. auch ein Bausatz für einen einfachen Stromkreis, mit dem sich die Kinder geplagt haben.

Und regelmäßig kam die Gruppe der SchülerInnen, die mit dem Stromkreis beschäftigt war, zu mir und hat sich über meine KollegInnen, die "grad eben vorbeigeschaut haben", beschwert:

"Frau Huemer, der ...... oder die ...... pfuscht uns schon wieder drein! Wir wollen das alleine schaffen!" Das hat mich riesig gefreut.

Zusammengefasst kann ich sagen, dass diese Woche, sehr intensiv war, sowohl hinsichtlich was des Arbeits-und Vorbereitungsaufwandes, aber auch im Hinblick auf den erreichten Zufriedenheitsgrad beider "Seiten".

Hufler Michael

Hufler MichaelNMS Brixlegg

 

Hufnagl Marcus Felix

marcus.hufnagl@kphvie.ac.atHufnagl Marcus Felix

Arbeitsfelder

Schule:
Leiter der Praxis-NMS der KPH Wien/Krems (WienerMittelSchule),
vorher Lehrer für Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung; Deutsch; Religion (katholisch);
verantwortliche Ansprechperson für „Pilgrim- Bildung für nachhaltiges Lernen“

Universität Wien:
Lektor Fachdidaktik Geschichte und Sozialkunde

Stadtschulrat für Wien:
Unterstützung der Landeskoordination NMS bzw. der Schulaufsicht

Pädagogische Hochschulen:
Lehrveranstaltungen zu NMS

Hug Reinhard

NMS Reutte Untermarkt, G3Hug Raimund

Sternstunden der NMS

Was ich hier schildern möchte, ist keine Sternstunde, sondern eher eine Sternminute.

Ich musste mit einer Kollegin, die mehrere Jahre lang der Schule den Rücken gekehrt hatte und erst seit kurzem wieder im Schuldienst ist, eine Vertretungsstunde in einerersten NMS-Klasse halten.

Wir standen vor der Klasse und ich richtete eine Frage an die SchülerInnen. Sofort schossen eine paar Hände in die Höhe, so wie ich es als Stützlehrer jahrelang beobachtet hatte. „Moment!“ sagte ich. „ Ihr braucht nicht aufzuzeigen. Heute machen wir das anders. Denkt in Ruhe über die Frage nach und verschränkt dann eure Arme, wenn ihr für euch eine Antwort gefunden habt. Wir haben Zeit.“

Nach einer entsprechenden Pause – fast alle Kinder hatten die Arme verschränkt - erklärte ich der Klasse: „ Alle, welche nun etwas sagen möchten, kommen dran. Ich bin an allen Antworten interessiert!“.

Als Moderator bestimmte ich die Reihenfolge, in der die Antworten erfolgen sollten und alle hatten nun die Gelegenheit, sich zu äußern, ohne von mir gleich bestätigt oder korrigiert zu werden. Einige Schülerinnen wiederholten Antworten, andere hatten neue Ideen und brachten sich ein.

Meine Kollegin raunte mir ins Ohr: „ Also, das finde ich jetzt toll - das ist mal was ganz anderes! Da lernt man die Kinder ja viel besser kennen! Das werde ich auch versuchen.“

Bingo! Aus jahrhundertealten Traditionender Pädagogik auszubrechen ist die Chance der Neuen Mittelschule - hier sichtbar gemacht an einer kleinen Veränderung des Unterrichts. Beim nächsten pädagogischen Treffen muss ich meine Kollegin fragen, wie es ihr ergangen ist.

Die Kinder wissen inzwischen, dass mir verschränkte Arme lieber sind als Hände, die sofort in die Höhe schießen, wenneine Frage gestellt wird.

Netzwerk_NMS_tag1_Interview3-1000.mov  

 

Kahlhammer Michael

michael.kahlhammer@phsalzburg.atKahlhammer Michael

  • Verantwortlicher der PH Salzburg für den NMS Fortbildungsbereich
  • NMS Koordination an der PH Salzburg
  • Betreuer der NMS Generationen G3, G6 und G7
  • Mitarbeiter im Bereich der Unterrichtsentwicklung an der PH Salzburg
  • Lehrer für Deutsch und Musikerziehung (MNMS)
  • Trainer für Unterrichtsentwicklung
  • Gestaltpädagoge
  • Studium Schulentwicklung an der Internationalen Bodenseehochschule (D/CH/A) im Fachbereich Erziehungswissenschaften
  • Mitarbeiter am Bundesinstitut Zentrum für lernende Schulen - NMS Entwicklungsbegleitung (ZLS-NMSEB)

Ich biete Auskunft und Beratung zu folgenden Themenbereichen an:

Systemisches Denken, Führung und leadership for learning,
Professionelle Lerngemeinschaften (PLG), alle Bereiche des Hauses der NMS, Lernatelierarbeit
Dynamisches Duo Schulleiter/innen und Lerndesigner/innen.

Karl Elisabeth

direktion@hs-groedig.salzburg.atElisabeth Karl

Die Neue Mittelschule ist für mich ein Ort, wo

  • alle die Möglichkeit haben werden, ihre Fertigkeiten und Fähigkeiten weiterzuentwickeln.
  • LehrerInnen und SchülerInnen anders anders sein dürfen.
  • Wege ins Leben gebaut werden, die nicht nur eben und hindernisfrei sind, sondern bei Bedarf auch über Schluchten und Berge, durch Wüsten und Sümpfe führen - Wege, auf denen keiner zurückbleibt.

Kesselbacher Doris

dkesse@gmx.atDoris Kesselbacher

Die Neue Mittelschule ist für mich sehr wichtig, da ich

  • mich im Team entwickeln und aussprechen kann.
  • mich mit den Schülern und Schülerinnen in Projekte vertiefen kann.
  • immer wieder neue Prozesse und Entwicklungen eröffnen kann.
  • Entwicklungen und Neuorientierungen mitgestalten kann.

Klauser Markus

Selbstinterview von Markus Klauser mit Markus KlauserMarkus Klauser

Was hat sich für dich (mich) seitdem du (ich) an der Neuen Mittelschule Clemens Holzmeister arbeite(st) verändert?

An meinem persönlichen Unterricht, der sehr projektorientiert ist, hat sich einiges verändert. So wird meine vorherige Arbeit durch die Ideen der Neuen Mittelschule bestätigt und unterstützt.

In Deutsch im Team zu unterrichten, erleichtert die Förderung des selbstbewussten Arbeitens der SchülerInnen und man hat mehr Zeit, auf die Bedürfnisse des einzelnen Schülers/der einzelnen Schülerin einzugehen. Im individuellen Lernbereich (ILB) können sich die Interessen und Fähigkeiten der jungen Lernenden entwickeln und Ideen wie Klassenzeitung, Freitextbuch,… oder aktuelle Projekte (Projekt Europa, Schulfilmwettbewerbe,…) umgesetzt werden.

Die wöchentliche Lernkonferenz (vgl. Freinet´s „Klassenrat“) ist das Herzstück des Unterrichts mit Zeit zur Reflexion über das Geleistete, Gelernte und Ideensammlung für Zukünftiges.

Die Einführung eines Portfolios bindet die SchülerInnen unmittelbar in die Notenfindung ein und stärkt das eigenverantwortliche Bewusstsein. „Ich gestalte meine Note entscheidend mit!“

Der Lehrer/die Lehrerin hilft den Kindern und Jugendlichen beim Lernen sich selbst zu helfen, zu organisieren, ihr Schulleben zu gestalten. Ein spannender Prozess, bei dem die LehrerInnen lernen müssen, Kontrolle abzugeben und Gleichschaltung zu vermeiden.

Was bedeuten dir (mir) die Lernfelder?

Durch die Schaffung von Lernfeldern ist das vernetzte Lernen strukturell geordnet. Nach wie vor können sich die LehrerInnen unabhängig vom fixierten Lernfeld ihre eigenen Lernfelder schaffen. Ich denke beispielsweise an mein Camera-Obscura-Foto-Projekt „Lichtlöcher“, wo sich der Kunstunterricht mit dem Werkunterricht und dem Physikunterricht eng verzahnte. Die LehrerInnen verbinden Inhalte selbst und beleuchten ein Thema von verschiedenen Blickwinkeln aus.

Neu ist in der Neuen Mittelschule die stundenplantechnische Organisation des Lernfeldes: So schufen wir das Lernfeld „Mensch & Gesundheit“ für die Fächer Biologie (BU), Ernährung und Hauswirtschaft (EH) und Bewegung und Sport (BS). Drei Stunden der Woche vertiefen sich die SchülerInnen in ein Thema von verschieden Disziplinen ausgehend.

Welche Bedeutung hat für dich (mich) das e-learning?

Wir leben in einer Computermedialtechnisiertencyberkommunikationswelt und mittendrin ist die Schule. Die neuen Lern-Anwendungstechnologien (Computeranwendungen und Software wie WORD, PaintShopPro, PowerPoint,…Handy, Digicam, E-Mail, Online Lernplattformen und Lernspiele, ActiveBoards,…) erleichtern nicht nur meinen Unterricht, sondern gestalten ihn vor allem aufregend und innovativ.

Die SchülerInnen sind mit Begeisterung dabei, weil sie instinktiv schon wissen, dass hier ihre Zukunft bereits begonnen hat…

König Bernhard

b.koenig@tns.atKönig

NMS Dr. Posch in Hall in Tirol, G 3

  • Lehrer für Mathematik, Bewegung und Sport, Geometrisches Zeichnen und Informatik
  • Studium der Mathematik

Ich biete Auskunft, Beratung und Unterstützung zu folgenden Themenbereichen an:
Mathematikunterricht in heterogenen Gruppen, Arbeiten in einer Integrationsklasse, Team Teaching, verständnisorientierter Mathematikunterricht

Mein Statement zur Neuen Mittelschule:
Das Konzept der Neuen Mittelschule (auch wenn noch viele Fragen bezüglich der Organisation, der Leistungsbeurteilung und der praktischen Umsetzung offen und unbeantwortet sind) bietet für die Unterrichtsarbeit eine Palette an Möglichkeiten, die SchülerInnen - mit all ihren Stärken und Schwächen, Interessen, Begabungen, Denk- und Lernstrukturen - mehr in den Mittelpunkt meines Lehrens zu stellen, als dies im Korsett der Hauptschule der Fall ist (war).
Die Idee der NMS lässt sich in Worten nur schwer ausdrücken, stellt sich für jede Lehrperson anders dar und muss gelebt werden-womit wir beim Thema „Differenzierung“ angelangt sind.

Nach ausführlicher Beschäftigung mit der Frage „Wie funktioniert Lernen?“ bin ich aus tiefstem Herzen davon überzeugt, dass ich niemandem etwas „lernen“ kann. Ich kann als LehrerIn nur Informationen anbieten und die erwachsenden Folgerungen und Gedanken mit den SchülerInnen besprechen, hinterfragen und erweitern.

Das eigentliche Lernen erfolgt im System jeder einzelnen Persönlichkeit. Der individuelle Aha–Effekt ist entscheidend und unverzichtbar, es geht um die Vernetzung von bereits bestehendem Wissen mit neuen Inhalten.

In den Worten von Heinz von Foerster: Lernen ist das Persönlichste auf der Welt.

Somit ist klar: Differenzierung muss nicht krampfhaft oktroyiert werden, sondern passiert automatisch durch die individuelle Verarbeitung der Inhalte. Ich muss mir dieser Tatsache nur bewusst sein.

Dies einmal erkannt, ergaben sich weitgreifende Veränderungen für meinen Unterricht, denn natürlich gibt es Methoden, die sich besonders dafür eignen, die intendierten Prozesse einzuleiten und zu unterstützen.

Köpf Ursula

Ursula Köpf

 

Die Neue Mittelschule bedeutet für mich 

  • die individuelle Förderung von SchülerInnen durch das Zweilehrersystem in den Hauptgegenständen.
  • eigenverantwortliches Arbeiten (Freiarbeit, Wochenplanarbeit).
  • erfreuliche Aussagen von SchülerInnen wie „Schule macht mir mehr Spaß als vorher“.
  • das Arbeiten in kleinen Gruppen.

Kraiger Elke

elke.kraiger@ph-kaernten.ac.atKraiger Elke

Pädagogische Hochschule Kärnten

  • Projektkoordinatorin der NMS im Bereich der Fort- und Weiterbildung
  • Mitglied des Regionalen Kompetenzteams Kärnten
  • Lehrerin für Mathematik, Bewegung und Sport
  • PTS: Fachbereich für Dienstleistungs- und Tourismusberufe
  • Montessori-Pädagogin
  • Beratungslehrerin

Ich biete Auskunft und Beratung zu folgenden Themenbereichen an:
Lerndesign, Lernateliers, Aufgabenbereich einer Beratungslehrerin/eines Beratungslehrers, Unterrichten in Timeout-Gruppen

Mein Statement zur Neuen Mittelschule:
Im Zuge meiner Tätigkeit an der Pädagogischen Hochschule Kärnten kam ich vor vier Jahren mit der Entwicklungsbegleitung der Neuen Mittelschule und den LerndesignerInnen österreichweit in Kontakt. Ich fühlte mich vom ersten Moment mit Inhalt und Menschen verbunden.

Endlich kam Bewegung in die pädagogische Landschaft und es war und ist ein Vergnügen, hochmotivierten KollegInnen zu begegnen. Auch wenn ich nicht als Lerndesignerin an einer Schule arbeite, so sehe ich mich trotzdem als eine von ihnen.

Die gelebte Werthaltung gegenüber den SchülerInnen und ihrem Lernen bekommt eine besondere Bedeutung für die komplexen Anforderungen in der Schule.

Daher bin ich zuversichtlich, dass sich Lerndesign durchsetzen wird. Was macht diese Zuversicht aus?

Dass meine Hoffnung auf Erfolg größer ist, als meine Angst vor Misserfolg! (W. Stadelmann)

Netzwerk_NMS_tag1_Interview8-1000.mov

 

Krammer Gabriele

3malmama@gmail.comGabriele Krammer

Die Neue Mittelschule bedeutet für mich die Vorbereitung für die Gesamtschule der
6 - 14jährigen, ich sehe sie als einen wichtigen gesellschaftlicher Beitrag für Chancengleichheit und ein gutes Miteinander.

Kranawetter Margarete

m.kranawetter@gmx.atMargerete Kranawetter

NMS Bernstein im Burgenland, G1

  • Lehrerin für Mathematik, Bewegung und Sport, Physik und Chemie
  • Lerndesignerin, Schul- und Unterrichtsentwicklerin
  • Integrationslehrerin und Multiplikatorin für Bildungsstandards im Burgenland


Ich biete Auskunft und Beratung zu folgenden Themenbereichen an:
Mathematikunterricht in heterogenen Gruppen, Leistungsbeurteilung in Form von Lernzielleisten, Rückwärtiges Lerndesign, Lernateliers

Mein Statement zur Neuen Mittelschule:
Ich beschäftige mich seit ca.10 Jahren sehr aktiv mit Schul- und Unterrichtsentwicklung an der heutigen NMS Bernstein ( Generation 1).

Als Lerndesignerin bei uns an der Schule verstehe ich mich als Bindeglied für Unterrichtsentwicklung zwischen Direktion und meinen KollegInnen, als Klassenvorständin einer 4. NMS Klasse sehe ich mich als Lernbegleiterin für meine Burschen und Mädchen.

Wenn SchülerInnen in den Pausen freiwillig durcharbeiten wollen, wenn sie meinen, die Stunde sei schon wieder zu kurz gewesen, wenn sie selbst Ideen für den Unterricht einbringen und wenn Kinder Leistungen erbringen, die ihnen keiner vorher zugetraut hätte, dann hat es sich gelohnt, sich auf die NMS einzulassen.

Kratochwill Brigitte

Brigitte KratochwillEine gemeinsame Schule der 10- bis 14-jährigen Kinder ist seit Beginn meiner Lehrerinnentätigkeit vor 37 Jahren mein berufliches Lebensziel.

Ich wünsche mir eine Schule, in der

  • auf die Bedürfnisse der einzelnen eingegangen wird.
  • die Kinder beim Lernen begleitet werden.
  • das Motto „Erleben – Erforschen – Begreifen“ (unser Schullogo) Selbstverständlichkeit ist.
  • Schüler und Schülerinnen gefördert und gefordert werden.
  • Schüler und Schülerinnen zu Eigenverantwortlichkeit erzogen werden.

Wir sind nun seit drei Jahren Neue Mittelschule.

Täglich bedarf es großer Anstrengungen, den unterschiedlichen Voraussetzungen der Kinder gerecht zu werden.Täglich spüre aber auch ich als Schulleiterin die Herausforderung, der heterogenen Gruppierung der Lehrerschaft gerecht zu werden und Schulentwicklung voranzutreiben.

Schulentwicklung ist ein Prozess.

Unser Ziel sind eigenverantwortliche Schüler und Schülerinnen, die Freude am Lernen, Experimentieren und Forschen haben, die gut miteinander arbeiten können, die selbstbewusst sind und sich um andere kümmern, die gelernt haben, Konflikte wahrzunehmen und mit ihnen konstruktiv umzugehen.

Immer öfter ist diese Entwicklung im Schulalltag zu beobachten.

Wir sind am richtigen Weg. Deshalb bin ich gerne Schulleiterin der NMS Bürmoos!

Krismer Michaela

Krismer MichaelaDie Neue Mittelschule bedeutet für mich

  • auseinandersetzung mit unserer arbeit aus anderer perspektive, begleitet von kompetenten menschen, die entwicklung und wachstum fördern (gilt für uns und unsere schülerInnen!). 

  • auseinandersetzung, in der wissenschaftliche aspekte genauso platz finden wie bauchgefühle. 

  • die umsetzung von gemeinsamen visionen mit all ihren tücken im detail.
  • das bewusstsein, an prozessen teilzunehmen, die fortschritt bedeuten, übernahme von verantwortung für das gelingen einer gesellschaft. 

  • den fokus auf das zu richten, was wesentlich ist im leben eines menschen (big ideas!) und die diskussion darüber.
  • sich trotz aller hemmnisse und hindernisse mit veränderung, entwicklung, visionen zu beschäftigen. 

  • die (gottseidank) immer wieder aufblitzende gewissheit, dass kleine schritte und große ideen zu veränderung führen. 

  • das vertrauen darauf, dass wir nicht selektion als ziel und zweck unserer arbeit mit kindern sehen, sondern deren entwicklung und ihre befähigung, in unserer welt zurechtzukommen und den passenden platz in ihr zu finden. 

  • manch mühsames, zähes reden gegen vorbehalte aller art, die ich ja manchmal durchaus verstehe - aber ich fühle mich nicht für alle "fallgruben" verantwortlich und mag mich auch nicht für sie rechtfertigen. 

  • manchmal ein resignierendes "die nms ist da, ob ihr das wahrhaben wollt oder nicht" mit einem herausfordernden "aber was wir draus machen liegt an uns!" zu ergänzen.

Kühnert Ewald

ewald.kuehnert@schule-noe.atKunert Ewald

Im Zuge der teilweise sehr arbeitsintensiven Umstellung auf das Konzept der Neuen Mittelschule finden an unserem Standort Entwicklungen statt, die von vielen vielleicht als Selbst-verständlichkeit angesehen werden, für mich als Schulleiter aber Ausdruck einer großen Einsatzbereitschaft aller Beteiligten und somit Sternstunden sind.

  • Die Einladungen zu speziellen NMS-Schulungen werden offen angenommen und obwohl nicht immer alle LehrerInnen mit allen Inhalten einverstanden sind, finden einige von ihnen passende Anknüpfungspunkte und Methoden, die sie auch im im Unterricht ausprobieren und in den Pausen und vor oder nach dem Unterricht mit ihren KollegInnen diskutieren.
  • Zahlreiche Tagesprojekte, die sehr viele Unterrichtsfächer miteinander verbinden (auch „untypische“ Wissensfächer wie Ernährung und Haushalt oder Werken) und meistens im Stationenbetrieb organisiert sind, führen zu einem aufgelockerten Unterricht und begeistern Schülerinnen und Schülern.

Es kommt sogar vor, dass die SchülerInnen das Läuten (!) überhören. Wir organisieren auch Projekte zwischen der Neuen Mittelschule und Volksschulen.

  • Im Verlauf des Schuljahres stellt die „Woche der Chemie“ ein Highlight dar. Dabei werden die 4. Klassen der Volksschulen des Einzugsgebietes (derzeit elf Klassen aus acht Volksschulen) für zwei Stunden in den Chemiesaal eingeladen, um SchülerInnen-experimente mit Materialien des Alltags (Tafelkreide, Mehl, Zucker,…) durchzuführen.

Die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerinnen und Lehrer der Volksschulen warten jedes Jahr auf die Einladung zu dieser Woche.
Strahlende, überraschte und interessierte Kinderaugen lohnen die organisatorische Arbeit.

  • Daneben war es für mich persönlich ein freudiges Ereignis, nach einem zwanzig Jahre dauernden "Gespräch" eine neue Schulbibliothek mit Lesesaal eröffnen zu können.

Durch den Schulversuch Neue Mittelschule fiel es dem Schulerhalter leichter, Geld dafür zur Verfügung zu stellen.

Kupfer Hilde

hilde.kupfer@gmx.atKupfer Hilde

Sternstunden erlebe ich meist dann, wenn das Resultat der gemeinsamen Arbeit von Kindern und LehrerInnen am Ende eines Projektes sichtbar wird.

So war es letzten Freitag. Unser Projekt "Papier macht Mode – Papier bereichert unser Leben"durfte in der Papierfabrik SAPPI präsentiert werden. Es ist fst unglaublich, was im Rahmen dieses Projektes so alles geschaffen, gearbeitet und organisiert wurde.

Bilder, die diese Arbeit dokumentieren, zeigen, wie viel Engagement Kinder und LehrerInnen einbrachten und wie viele Ideen während der Arbeit entstanden.Es war wie eine Spirale, die sich immer weiter nach oben dreht. Der Einsatz hätte noch lange angehalten, wenn nicht das Präsentationsdatum immer näher gekommen wäre.

Die Modeschau mit tollen Modellen, Musik, Postern, Papierportfolios, Taschen, Schmuck und vielem mehr war beeindruckend.

Als wir dann noch Anerkennung für die Arbeit, Staunen, ein "wow" der Zuschauer erfahren haben, war das eine "wahre Sternstunde für alle“, auch wenn es während der Arbeitsphase öfter „heiß“, „turbulent“, ….zugegegangen ist.

Projekt - Papier macht Mode

 

Lassnig Hans-Peter

Lehner Rosemarie

rosemarie.lehner@ph-burgenland.atLehner Rosemarie

Pädagogische Hochschule Burgenland

  • Schul- und Unterrichtsentwicklungsberaterin
  • Diplompädagogin
  • Studium der Pädagogik und Masterstudium Lebensbegleitende Bildung- Weiterbildung

Ich biete Auskunft und Beratung zu folgenden Themenbereichen an:

  • Vom Verhältnis Lernen, Kompetenz und Bildung
  • Schulentwicklung mit dem Fokus Unterrichtsentwicklung
  • Unterricht zwischen Instruktion und Konstruktion
  • Differenzierung und Individualisierung im Unterricht
  • Kompetenzorientierung im Unterricht
  • Kooperatives Lernen

Mein Statement zur Neuen Mittelschule:

Der Paradigmenwechsel, der etwa seit der Jahrtausendwende in schulischen Institutionen wahrnehmbar ist und das System Schule zu einer empirischen Wende führt, lässt sich in seiner Ursache über die Ergebnisse der internationalen Leistungserhebungen hinaus, als Folge gesellschaftlicher Entwicklungen sehen. Die Herausforderungen durch zunehmende Internationalisierung und individualisierte Lebensgestaltung der Menschen sowie die Rasanz der technologischen Entwicklungen und damit verbunden die Expansion des Wissens stellen traditionelles „Schulehalten“ auf den Prüfstand.

Nach Hentig ist Schule die Brücke zwischen Familie und Leben. Kinder und junge Menschen bereichern diese Brücke (und das Leben) durch ihre Verschiedenheit und Einzigartigkeit. Die Bejahung der Unterschiede und die Annahme der Vielfalt als Ressource sind Grundbedingungen, dass Schule zu einem Ort wird, an dem den Einzelnen die Entwicklung von Qualifikation und Identität ermöglicht wird. Betrachtet man den qualifikatorischen Anteil, so stellt sich darüber hinaus die Frage, welches Wissen es zur Befähigung der jungen Menschen braucht. Künftige Entwicklungen sind schwer abzusehen, daher bedarf es vielmehr des Erwerbs von Kompetenzen, die in die Lage versetzen, jenes Wissen situationsgerecht erschließen zu können, um immer wieder neuen Handlungssituationen gewachsen zu sein. Die traditionelle lineare Aneignung von Wissensinhalten und deren Reproduktion ist nicht mehr ausreichend.

Schulen und Lehrer/innen haben die verantwortungsvolle, schwierige und schöne Aufgabe, Kinder beim Überqueren der Brücke helfend, orientierend und beratend zu begleiten. So gilt es die Einen schneller und die Anderen, die Pausen benötigen, langsamer gehen zu lassen, sie nicht in einen Gleichschritt zwingen zu wollen, und dennoch das gemeinsame Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Am Ufer des Lebens wartet eine Gesellschaft, in der Bildung mehr denn je die Eintrittskarte zur gesellschaftlichen Teilhabe und zur Emanzipation ist.

Rathenau (1918) sprach in Bezug auf Chancengerechtigkeit im Zugang zu Bildung von bestehenden gläsernen Mauern innerhalb der Gesellschaft. Er beschrieb diese Mauern als von allen Seiten durchsichtig und für so Manchen unübersteigbar, dennoch stets vor Augen habend, dass auf der anderen Seite Bildung, Freiheit, Selbstbestimmung, Wohlstand und Macht beheimatet sind. Ich möchte an dieses Bild mit einer Vision anschließen: die Neue Mittelschule macht diese gläsernen Mauern in unserer Gesellschaft sichtbar. Erst wenn sie sichtbar geworden sind, wird es möglich sein, sie zu überwinden oder gar niederzubrechen.

Leitner Christian

direktion@mms-henndorf.atChristian Leitner


Die Neue Mittelschule bedeutet für mich

  • eine Anstrengung, die sich lohnt, weil sie von Schüler/innen, Eltern und den meisten Lehrer/innen geschätzt wird!
  • die Aufwertung der Klasse als Ort des Lernens, der Gemeinschaft und des Miteinanders!
  • eine enorme Steigerung der Unterrichtsqualität durch Teamteaching, Rückwärtiges Lerndesign und Lernseitige Orientierung!
  • den sorgsamen und verantwortungsvollen Umgang mit Energie– und Zeitressourcen meiner Kolleginnen und Kollegen!
  • die Möglichkeit, Schule zu einem Ort des Wohlfühlens für ALLE werden zu lassen!

Wenn’s die NMS nicht gäbe, müsste man sie schnell erfinden!

Leitner Norbert

Leitner Sabine

leitner.sabine@gmx.atSabine Leitner

Die Neue Mittelschule bedeutet für mich

  • eine engere Zusammenarbeit mit vielen KollegInnen.
  • mehr Austausch über Erfahrungen mit neuen Unterrichtsformen.
  • Neues ausprobieren, Mut zu Veränderungen und Weggehen von alten Mustern.
  • eine bessere Lernatmosphäre.
  • aktivere SchülerInnen.
  • die Bereitschaft, auch aus Fehlern oder Misserfolgen zu lernen und nicht gleich aufzugeben.

 

Lenz Elfriede

Elfriede Lenz

 

Die Einführung von Wahlpflichtfächern an der Neuen Mittelschule Graz – Kepler (Informatik, Naturwissenschaftliches Experimentieren, Kreatives Gestalten, Musik und Theater) stellt sowohl für Schülerinnen und Schüler als auch für Lehrerinnen und Lehrer eine große Bereicherung dar.

Durch die von den SchülerInnen getroffene Auswahl der Wahlpflichtfächer - entsprechend ihrer Neigung - ist die Motivation der Lernenden sehr hoch. Ihre Talente und Stärken können so bestens gefördert werden.

Die Auswahl von Wahlpflichtfächern sollte jeder Schule vorbehalten bleiben, um so besser auf die individuellen Bedürfnisse der SchülerInnen der jeweiligen Schule eingehen zu können.

Marginter Monika

NMS LandskronMarginter Monika

  • Lehramt für Englisch und Musik 1989
  • seit 2006 Schulversuch „Everyday English“ an einer Volksschule (sehr spannend weil ich sehe, dass die gemeinsame Schule gut funktioniert!)
  • Lerndesignerin an NMS Landskron, Generation 4

Die Neue Mittelschule ist für mich ein Teilstück auf dem Weg zur Gesamtschule und hat mir nach 20 Jahren Unterrichtstätigkeit neue Wege geöffnet.

 

Mayer Christa

Christa.mayer@bildungsserver.comMayer Christa

Seit Beginn meines Berufslebens als Pädagogin gab es immer wieder Unterrichtseinheiten, die sowohl mir, als auch den SchülerInnen „gut getan“ haben. Darunter befanden sich nicht nur Fachstunden meiner vier Unterrichtsgegenstände, sondern häufig auch Phasen, in denen miteinander etwas gestaltet bzw. bewegt wurde.

Von einer solchen Sternstunde möchte ich kurz berichten:

In der Woche vor dem Heiligen Abend gestalteten die Klassenvorstände mit ihren Klassen ein Weihnachtsprogramm. Heuer ergab es sich, dass sich musikalisch sehr talentierte SchülerInnen aus verschiedenen Schulstufen zusammenfanden, um einen Popsong zu interpretieren. Sie forderten mich auf, mit ihnen diesen Popsong einzustudieren bzw. sie zu unterstützen.

Nach den ersten Proben gesellten sich zu der Mädchengruppe auch einige Burschen dazu, welche die instrumentale bzw. rhythmische Begleitung übernahmen.

Plötzlich waren wir eine Gruppe von 18 SchülerInnen, welche aus Eigeninitiative nicht nur besagten Popsong, sondern auch noch drei weitere Weihnachtslieder einstudierten, wobei von meiner Seite kein Druckmittel eingesetzt werden musste, um sie zu den vielen Proben und zur nötigen Ausdauer und Disziplin (im Hinblick auf richtiges, fehlerfreies Vortragen) anzuhalten.

Die Aufführung war ein gesanglicher Höhepunkt - und ich war einfach überwältigt von der Dynamik und Professionalität, mit welcher Projekte gestaltet werden können, wenn SchülerInnen und LehrerInnen als PartnerInnen agieren!

Mayr-Weiser Irene

i.mayr@mittelschule-perchtoldsdorf.atMayr-Weiser Irene

Mein 1. K-E-L-Gespräch (Kind-Eltern-Lehrer-Gespräch, das zweimal pro Jahr anstelle des Elternsprechtages stattfindet) vor 2 Jahren war sehr beeindruckend!

Nie hätte ich gedacht, dass SchülerInnen so aus sich herausgehen und so intensiv erzählen können.

Oft kommen sie mir sprachlos vor, doch bei diesem K-E-L-Gespräch haben die stillsten und schüchternsten Kinder ihre Chance toll umgesetzt und wunderbar von sich selbst erzählt.

Ehrlich, aus dem Bauch heraus, ohne zu überlegen, was wer vielleicht hören möchte, haben sie über ihre Stärken und auch Schwächen geredet, zutiefst überzeugt davon, dass es ihnen gut tut, über das zu reden, was sie bewegt.

Auch hat es mich verblüfft, wie sie selbst zu Lösungen gekommen sind, um sich verbessern und ihre Stärken noch ausbauen zu können.

Ich denke dabei an einen ganz bestimmten Schüler, der in den zweieinhalb Jahren, die er bereits an unserer Schule ist, sehr große Entwicklungsschritte gemacht hat. Ich freue mich jedes Mal, wenn er seine Meinung frei äußert, seinen ganzen Mut zusammen nimmt und gegen die klassenherrschende Meinung seinen Standpunkt äußert.

Ich denke schon, dass die Neue Mittelschule die Möglichkeit bietet, auch die ruhigen SchülerInnen zu fordern und zu fördern, schon alleine deshalb, weil wir durch die kleinen Klassenteams mehrere Stunden in der Klasse sind und so die SchülerInnen viel besser kennen lernen können.

Das ist für mich - und sicher für viele andere auch - einfach wunderschön.

Mirth Günther

Guenther Mirth

Die Neue Mittelschule bedeutet für mich eine wirkliche Chance, Unterricht dahingehend zu verändern, dass wirkliche Lernprozesse bei allen am Lernen Beteiligten entstehen können.

Durch die Möglichkeit des Teamteachings entstehen auf lange Sicht hin wirkliche Lerngemeinschaften.

Unterricht und Lernen rückwärtig zu betrachten, ist für viele eine neue Herausforderung geworden.

Unterricht und Lernen im Gleichschritt, das kann niemals funktionieren.

Mooslechner Elisabeth

Mooslechner Elisabeth

Seit Beginn der Einführung der Neuen Mittelschule vor 3 Jahren haben wir anstatt der Elternsprechtage KEL- (Kind-Eltern-Lehrer) Gespräche eingeführt.

Die Eltern wählen sich aus einem vorgegebenen Zeitrahmen einen Termin aus. Beim Gespräch (Dauer: 15 Minuten) sind ein aus drei Lehrpersonen bestehendes LehrerInnen-Team, das Kind und die Eltern anwesend.

Als Gesprächsgrundlage dient der „Stern“ mit Selbsteinschätzung der SchülerInnen und der Bewertung durch die LehrerInnen.

Der/Die Schüler/in erklärt den Eltern die Aussage des Sterns, anschließend erfolgen Informationen des LehrerInnenteams mit einem Angebot an Hilfestellungen und Fördermaßnahmen – wenn nötig.

Die Eltern sind begeistert, da es keine Wartezeiten gibt und sie umfassend über den Leistungsstand ihres Kindes informiert werden. Die SchülerInnen fühlen sich durch das aktive Mittun sehr wichtig und wertgeschätzt.

Die LehrerInnen sind trotz zeitlichem Mehraufwand von dieser Form der Kommunikation mit SchülerInnen und Eltern begeistert, da durch die Anwesenheit des LehrerInnen-Teams der/die Schüler/in in seiner/ihrer Ganzheit gesehen wird und sich die Lehrpersonen gegenseitig ergänzen und unterstützen können.

Morolz-Fertala Margit

bibliothek@hs-noetsch.ksn.at


Die Neue Mittelschule bedeutet für mich

  • Aufbruch in neue Zeiten.
  • mehr Zusammenarbeit, vom Einzelkämpfertum zum Teamgeist.
  • mehr Spaß an der schulischen Arbeit.
  • SchülerInnen, die gerne in die Schule gehen und Verantwortung für ihr Lernen übernehmen.
  • mehr Miteinander statt Nebeneinander.
  • zufriedene Eltern.

Es wird mehr über „Unterricht“ geredet, diskutiert (Planung, Methoden,…). Das Kind steht im Mittelpunkt und wird mit allen Stärken und Schwächen wahr- und angenommen.

Müller Bianca

Bianca Müller

Die Neue Mittelschule ist für mich in erster Linie eine Herausforderung, eine persönliche Herausforderung.

Durch die Neue Mittelschule und durch die Lernateliers habe ich einen neuen Blick, ein neues Verständnis für Unterricht bekommen. Ich wurde durch mein Einlassen auf dieses neue Verständnis wieder in die Rolle einer Anfängerin zurückkatapultiert- was mich persönlich extrem herausfordert, aber gleichzeitig auch motiviert.

Dieser Fokus auf Unterricht hat in mir viel bewegt. Ich habe vor allem meine persönlichen Einstellungen der letzten Jahre hinterfragt und mich ganz bewusst auf einen neuen Weg gemacht, auf dem ich nicht schnell vorwärtskomme. Trotzdem (oder gerade deshalb) ist jeder Schritt befriedigend.

Das, was ich meinen KollegInnen als Lerndesignerin vermitteln möchte, ist, dass die Neue Mittelschule eine Idee (die SchülerInnen und ihr Lernen in den Fokus rückt) ist, die wir zuerst in unser Herz lassen müssen.

Dort müssen wir ihr einen Platz zum Entwickeln geben. Manchmal muss man sie ein bisschen in Ruhe lassen, damit sie sich zu entwickeln beginnen kann.

Wenn diese Idee Wurzeln in unseren Herzen geschlagen hat, kann kein Gesetzesentwurf sie entwurzeln.

N.N.1

N.N.1

Für mich ist die Einführung einer Gesamtschule im Sinne einer Gemeinsamen Schule aller 10-14jährigen ein höchst erstrebenswertes Ziel, weil ich glaube, dass diese Schule für die positive soziale und gesellschaftliche Entwicklung in Österreich bzw. im sogenannten „Goldenen Westen“ unumgänglich ist.

Allerdings befürchte ich auf Grund der derzeitigen Entwicklung (Gesetzesentwurf, AHS-Stellungnahmen,…), dass diese Gemeinsame Schule ein Wunschdenken bleiben wird.

N.N.2

N.N.2

N-neue Lernkultur

M-mit allen Steinen, die uns in den Weg gelegt werden
S-Schule einmal anders

Für mich persönlich schaut das Arbeiten in der Neuen Mittelschule wie das Bild eines Haus in einem Garten mit blühenden Blumen aus.

Außerhalb des Zauns (Rahmenbedingungen) sind die teilweise unangenehmen Dinge (Gesetze,…), mit denen wir uns beschäftigen müssen.

Wir müssen versuchen einen Weg finden, um aus dem Dilemma unveränderbarer Rahmenbedingungen das „Beste“ zu machen. Trotz allem bin ich überzeugt, auf dem richtigen Weg zu sein.

 

N.N.3

N.N.3

Die Neue Mittelschule bedeutet für mich die große Hoffnung, dass

  • die gesteckten Ziele erreichbar sind.
  • sich das große Engagement gelohnt hat.
  • eine neue Bildungskultur Einzug findet.
  • Ideologien keinen Platz finden.

N.N.4

N.N.4

Die Neue Mittelschule bedeutet für mich

  • in der Vorbereitungsphase eine große, völlig neue Herausforderung mit viel Positivem und auch Negativem.
  • stressverbundene Arbeit.
  • viele neue Eindrücke, neue, überraschende Angebote von Seiten des BMUKK.
  • am eigenen Schulstandort viel positive Motivation und viel Verunsicherung.
  • viel Aufwind, viel –momentan– Abwind.1
  • ein Erkennen, dass Probleme auch stärken können.
  • tolle Zusammenarbeit und Gespräche bundesweit.
  • überraschende Erkenntnisse über KollegInnen.
  • als LeiterIn in allen schulischen Bereichen mehr gefordert zu sein – gut so!

1Anmerkung der Bibliothekarin: Der Text wurde während eines Bundesweiten Lernateliers verfasst, das in der Zeit stattgefunden hat, als der Gesetzesentwurf für die Neuen Mittelschulen veröffentlicht wurde.

N.N.5

N.N.5

Mein Wunsch und mein Ziel wäre eine Neue Mittel-stufen-schule.

Alle Kinder haben Freude/Spaß am Wissenserwerb, sind neugierig und fördern und fordern sich gegenseitig.

Mit motivierten LehrerInnen, die Freude verbreiten können, ist dies möglich (FLOW entsteht in der Klasse!).

Auch lernschwache und bereits demotivierte SchülerInnen finden im Klassenverband Freude an der Leistung und entwickeln Energie.

N.N.6

Haplie Erl

Was bedeutet NMS für mich?

Neue - Methoden, Ideen, Zugänge,...
Menschliche - Umgang, Individualisierung, Förderung,...
Schule - Wohlfühlen, Lernen, Kompetenzen erwerben...

SchülerInnen-zentriert
LehrerInnen-motiviert

Nárosy Thomas

t.narosy@edugroup.atThomas Nárosy

Thomas Nárosy MBA MAS (Education Group GmbH), Projektmanager und Berater mit dem Schwerpunkt E-Learning und IT-Integration in Schulentwicklungsprozessen | Von 2000 bis 2009 Leiter von e-LISA academy (E-Learning-Netzwerk für LehrerInnen – Vorgängerorganisation des Bundeszentrum Onlinecampus Virtuelle PH) | MBA-Masterthese (WU-Wien) zum Thema Schulmanagement und IT-Integration | Berater und Projektkoordinator seit 2005 in zahlreichen BMUKK- und PH-Projekten: EPICT Implementierungsprojekt; NMS E-Learning-Unterstützung; Projekt Virtuelle PH; Projekt edumoodle; Projekt sqa; Projekt Schulleiter²; Projekt schulleitung.schule.at.

Ich biete Auskunft und Beratung zu folgenden Themenbereichen an:
E-Learning, Projektmanagement und -koordination, Organisationsentwicklung

Mein Statement zur Neuen Mittelschule:
E-Learning dient dem Lernen und der guten Schule
Seit dem Frühjahr 2008 widme ich mich inhaltlich insbesondere der Entwicklung und Koordination des NMS E-Learning-Unterstützungspakets in Österreich. Es steht nunmehr die Aufgabe an, in den kommenden Jahren einen pädagogischen Entwicklungsprozess an allen Hauptschulen, schon existierenden Neuen Mittelschulen (sowie hoffentlich möglichst vielen AHS, die sich auch auf diesen Weg begeben) in Gang zu bringen, erfolgreich durchzustehen, zu begleiten – wie auch immer man das aus je unterschiedlicher Perspektive eben beschreiben will. Für die E-Learning-Community war und ist dieser Prozess in mehrfacher Hinsicht eine besonders bereichernde Sache:

  • Schulentwicklung in Österreich BRAUCHT E-Learning. Die mit den aktuellen Anforderungen in der LehrerInnenbildung verbundenen Aufgaben sind ohne IT nicht mehr machbar, geschweige denn sinnvoll konzipier- und kommunizierbar.
  • Dem E-Learning tut es gut, als wertvoller und kompetenter PÄDAGOGISCHER Partner in einem Schulentwicklungsprozess aufgehoben zu sein.
  • Und – last, but not least – SchülerInnen (21st-century-kids) BRAUCHEN 21st-century-skills. Ein diesbezügliches Youtube-Video sagt mehr als 1000 Worte. (Und wer lieber 1000 Worte lesen möchte, kann das natürlich auch gerne tun - zB bei EU-Grundsatztexten ... wink

Mehr als 1000 Schulen haben also einen klaren Entwicklungsauftrag. Aber Entwicklung wohin genau? Wie viel ist genug? Was ist „good-practice“? Womit kann man zu Recht zufrieden sein? Drei Hinweise dazu:

  • Das eLSA-Netzwerk (ca. 130 Schulen, unter ihnen viele HS und NMS) und seine – nach wie vor aktuellen und zeitgemäßen! – acht eLSA-Ziele haben dem E-Learning an Neuen Mittelschulen wertvolle Impulse gegeben; die sog. eLSA-Zertifizierung kann man mit gutem Grund als schulentwicklerische "Good-Practice-Benchmark" in Sachen pädagogisch orientierter IT-Integration bezeichnen.
  • Eine Arbeitsgruppe im Auftrag des BMUKK hat ein fächerübergreifendes Referenzmodell entwickelt, das informatische Bildung umfassend in konkrete Kompetenzen fasst. Dieses Modell ermöglicht es jeder Schule, ihrer Verantwortung gegenüber den SchülerInnen hinsichtlich zeitgemäßer Bildung auch im Bereich der sicheren und kritischen Anwendung der Informations- und Kommunikationstechnologien nachzukommen. Mehr unter http://www.edumoodle.at/digikomp.
  • Eine hohe Anwendungs- und vor allem auch Vermittlungskompetenz müssen auch integraler Bestandteil einer PädagogInnenbildung NEU sein. Die E-Learningstrategiegruppe der Pädagogischen Hochschulen Österreichs hat dazu ein "Weißbuch" zusammengestellt, dem man nur größtmögliche Resonanz wünschen kann!

Nehfort Robert

nehfort@me.com, www.robert.nehfort.atNehfort Robert

Pädagogische Hochschule Burgenland

  • Schulentwicklungsberater
  • Supervisor und Coach
  • Sozialpädagoge
  • Trainer und Referent

Ich biete Auskunft, Beratung und Unterstützung zu folgenden Themenbereichen an:

  • Schulentwicklung und Entwicklungsbegleitung
  • gesetzliche Grundlagen der NMS, ,
  • Qualitätsentwicklung und –sicherung in der NMS
  • Bildung – Lernen - Erziehung
  • Differenz, Diversität und Chancengerechtigkeit
  • Kommunikation, Konflikt und Widerstand

Neubauer Reinhard

neubauer.reinhard@aon.atReinhard Neubauer

Ich möchte meinen Schüler/innen ein Stückchen mehr Freiheit im Hinblick auf das WAS und WIE des Lernens schenken.

Durch eigenverantwortliches Lernen (EVA) zum ganz persönlichen Lernerfolg zu kommen, ist eine großartige Motivation zum Weitermachen und macht stolz(er) auf sich selbst-das will ich meine Schüler/innen spüren lassen.

Neumann Eva

eva.neumann@tsn.atEva Neumann

Die Neue Mittelschule bedeutet für mich eine Haltung.

Die Neue Mittelschule ist für mich Möglichkeit, Auftrag und Herausforderung, allen Kindern -
mit all ihren verschiedenen Lebensgeschichten, Ausgangslagen -
die Bildung zu ermöglichen,

die ein selbstbestimmtes, vielfältiges, erfolgreiches Leben wahr werden lässt.

Neuwirth Thomas

direktion@hs-vompstans@tsn.atThomas Neuwirth

Die Neue Mittelschule bedeutet für mich

  • Aufbruch
  • Hürdenlauf
  • Kraftanstrengung
  • den Mensch in den Mittelpunkt rücken
  • Lernen lernen
  • jeden stärken
  • Mut haben
  • einen langen Atem brauchen
  • Enttäuschungen verkraften
  • Wachstum
  • immer noch die große Chance!

Nöbauer Herbert

herbert.noebauer@eduhi.atHerbert Nöbauer

Die Neue Mittelschule bedeutet für mich nach jahrelangem Wandel in der Gesellschaft endlich auch Neuorientierung und Veränderung im System Schule,
weg von der Fehlersuche hin zum Positiven.

Die Neue Mittelschule bedeutet für mich eine positive Werthaltung nach Zeiten der Starrheit,

NMS steht für mich für Aufbruchstimmung und die Herausforderung, den Unterricht neu denken!

Obererlacher Manfred und Kronberger Hubert

obererlacher@tsn.at, h.kronberger@tsn.atManfred Obererlacher und Hubert Kronberger

Die Neue Mittelschule bedeutet für uns ein Abenteuer, mehr denn je!1 Wir möchten den Weg weitergehen und die Entwicklungsarbeit in unserem Team vorantreiben.

Unsere SchülerInnen haben ein Recht (in jedem Sinn des Wortes)darauf.

1Anmerkung der Bibliothekarin: Der Text wurde während eines Bundesweiten Lernateliers verfasst, das in der Zeit stattgefunden hat, als der Gesetzesentwurf für die Neuen Mittelschulen veröffentlicht wurde.

Oberreiter Elisabeth

elisabeth.oberreiter@ph-ooe.atElisabeth Oberreiter

Pädagogische Hochschule Oberösterreich

  • Lehrgangsleiterin (Unterrichtspraktikum/Ausbildung zum/r Betreuungslehrer/in AHS und BAKIP)
  • Schul- und Unterrichtsentwicklung
  • Mitglied des Regionalen Kompetenzteams Oberösterreich

Mein Statement zur Neuen Mittelschule:
Die Orientierung am Lerner ist für mich die wesentliche Voraussetzung für sinnvollen Unterricht!

Oberwasserlechner Leo

direktion@euhs-hall.tsn.atLeo Oberwasserlechner

Für mich als neuer Schulleiter ist an diesem Schulversuch Vieles neu!

Ich bin in der Mitte- Verabschiedung vom alten System und Erkennen des Positiven und Wertvollen im Neuen!

Ostermann Ulrike

s407112@lsr.eduhi.atOstermann Ulrike

Für die Mittagsaufsicht an unserer Neuen Mittelschule sind Aufsichtspersonen tätig, die von der Stadtgemeinde organisiert und bezahlt werden.


Die Mutter einer Schülerin war auch als Aufsichtsperson tätig. Allerdings wurde sie von den Schülerinnen und Schülern nicht akzeptiert. Mehrmals musste ich als „Schlichterin“ einschreiten und eines Tages kam es schließlich zum Eklat.

Die Mutter saß weinend in der Direktion und teilte mir mit, diesen „Job“ nicht mehr machen zu wollen, sie lasse sich von diesen „Fratzen“ nicht beleidigen.

Acht SchülerInnen wurden zu mir zu einem Gespräch geladen, saßen rund um den Tischund wurden von mir gebeten, aus ihrer Sicht zu erzählen, was passiert war. Nach ca. 30 Minuten war für mich klar, dass die Ursachen auf dem Tisch lagen.

In Argumenten wie:

  • Die Aufsichtsperson hat als Mutter einer Schülerin gehandelt.
  • Sie hat Partei für ihre Tochter ergriffen.
  • Sie hat ihre Kompetenzen als Aufsichtsperson überschritten.
  • Diese Mutter kann die Aufsicht nicht mehr machen, weil sie die Rollen „Aufsichtsperson“ und „Mutter“ nicht trennen kann.

haben mir die SchülerInnen meinen blinden Fleck aufgezeigt.

Dass 11-13jährige ihre Wahrnehmung auf diesem sprachlichen Niveau ausdrücken konnten und somit mir den Ball zum Handeln zugespielt haben, sehe ich als Ergebnis von Eigenverantwortlichkeit von SchülerInnen.

Mittlerweile hat eine neue Aufsichtsperson die Aufgabe übernommen und die SchülerInnen sind mit dieser Lösung zufrieden.

Palfinger Brigitte

b.palfinger@gmx.atPalfinger Brigitte

Es freut mich, Direktorin einer Neuen Mittelschule zu sein, weil ich spüre, dass nicht nur das Schild am Eingang ausgewechselt wurde, sondern, dass sich die Haltung der meisten Lehrer/innen ebenfalls verändert hat.

Obwohl wir der Generation 3 angehören, profitieren auch die „normalen“ Klassen von diesem Wandel des Unterrichtens. Die Zufriedenheit der Schüler/innen ist gestiegen, der Umgang miteinander wurde wertschätzender.

Pallik Sabine

pallik@chello.atPallik Sabine

Seit ich mit der Aufgabe der Lerndesignerin an meinem Standort betraut wurde, plagten mich Zweifel.

Zweifel an den gewünschten Kompetenzen meiner Person, Zweifel am Vorhaben der NMS und besonders große Zweifel, dass es mir je gelingen würde, meine KollegInnen ins Boot der NMS zu holen. Sie auch nur dazu zu bringen, mir „wertfrei“ zuzuhören, schon gar nicht, sie dazu zu bringen, über die „Neue Lernkultur“ nachzudenken.

Ich hielt mich daher sehr zurück, besuchte die Lernateliers und tastete mich vorsichtig voran.

Langsam konnte ich mich der Idee der Lernseitigen Orientierung, den Begriffen Differenz und Kompetenz nähern. Ich probierte selbst das Rückwärtige Lerndesign aus und fasste Vertrauen in die Sache und auch in mich.

Irgendwann geschah der Perspektivenwechsel – fast von alleine.

Plötzlich konnte ich mit neuen Augen auf die Schule sehen, so wie man von einer Satellitenaufnahme auf das eigene Wohnhaus schauen kann und es, obwohl vertraut und lange bekannt, doch ganz anders erscheint.

Ab diesem Zeitpunkt begann mein Beruf und auch meine Tätigkeit als Lerndesignerin wieder spannend zu werden.

In mir formte sich die Idee, die Prinzipien der neuen Lernkultur so wie sie im Haus der NMS dargestellt werden, meinen KollegInnen im Rahmen einer eigenen Veranstaltung zu präsentieren.

Ich bereitete mich tagelang vor, las noch einmal alle Medien, die wir zu den Themen erhalten hatten und tauchte selbst so richtig in die Materie ein. Es war ein sehr intensiver und schöner Prozess.

Dabei wurde ich immer sicherer und begann Inhalte zu verstehen, die mir bis dahin verborgen geblieben waren.

Langsam begann ich mich auf meine Präsentation zu freuen und gleichzeitig fürchtete ich die Reaktion meiner KollegInnen. Je näher der Termin kam, umso mehr wünschte ich mir den Moment herbei, alles, was ich neu entdeckt hatte, weitergeben zu können - ich fühlte mich fast so, wie eine Schwangere vor der Geburt des Kindes.

Mein Herz klopfte bis zum Hals, als ich vor meinen ca. 40 KollegInnen stand und dann floss alles wie selbstverständlich aus mir heraus. Die neugierigen Blicke und die hohe Aufmerksamkeit überraschten mich. Es gab keine Anzeichen von Widerstand oder kritische Anmerkungen.

Ich nahm meine KollegInnen ganz „brav“ und offen wahr. Diese Bereitschaft berührte mich und als am Ende meines Vortrages alle sitzen blieben, so als ob sie noch mehr erwarteten (nach ca. 1 Stunde), war ich vollkommen verwirrt, aber glücklich.

Ich hatte ganz stark mit der „Zerstörung“ meiner wohlüberlegten Darstellung des NMS-Gebäudes gerechnet – stattdessen sah ich nette BesucherInnen, die durchaus bereit waren, wiederzukommen.

Partoloth Georg

direktion@hs-villach2.ksn.atGeorg Partoloth

Die Neue Mittelschule bedeutet für mich, dass

  • die SchülerInnen im Mittelpunkt und selbständiges Arbeiten im Vordergrund steht.
  • Fehler erlaubt sind.
  • Frontalunterricht zurückgenommen und durch reformpädagogische Unterrichtsformen ersetzt wird.
  • sich SchülerInnen im Unterricht einbringen dürfen und dadurch kritischer und kreativer werden.
  • SchülerInnen durch eigenständiges Arbeiten und Erarbeiten wieder mehr Freude an der Schule bekommen.
  • die Stärken der SchülerInnen gefördert werden.

Pauli Helmut

Helmut Pauli

Ich sehe die Neue Mittelschule als zaghaften, aber längst überfälligen Versuch, eine gemeinsame Schule der 10 - 14jährigen zu gestalten.

Kinder mit unterschiedlichsten Begabungen und Bedürfnissen werden von LehrerInnen mit (derzeit noch) unterschiedlicher Ausbildung begleitet und unterrichtet.

Als Schulleiter merke ich, dass Themen wie Teamteaching, Freiarbeit und fächerübergreifendes Lernen in Lernfeldern nicht mehr nur von vereinzelten Gruppen, sondern auf (schul)breiter Basis diskutiert und umgesetzt werden.

Es ist sehr schön zu sehen, mit welchem Engagement sich wöchentlich Fach- bzw. Klassenteams treffen, um den gemeinsamen Unterricht vorzubereiten. Und es ist schön zu sehen, wie die Kinder auf diesen Unterricht reagieren und mit welchem Eifer sie am Werk sind.

Peischl Kathrin

kathrin.peischl@inode.atPeischl Kathrin

Landesschulrat Burgenland

  • Lehrerin für Mathematik, Physik (AHS und NMS) und Nawi (NMS)
  • Multiplikatorin Bildungsstandards naturwissenschaftliche Fächer (Physik, Biologie und Chemie)
  • Mitglied des Regionalen Kompetenzteams Burgenland

Ich biete Auskunft und Beratung zu folgenden Themenbereichen an:
Naturwissenschaften in der NMS, Teambildung NMS – AHS/BHS

Mein Statement zur Neuen Mittelschule:
Die Naturwissenschaften in der NMS zu stärken und ein Curriculum für das Fach Nawi zu entwickeln, stellt für Schulen und LehrerInnen eine Herausforderung dar. Eine Vernetzung der Schulen und eine Begleitung bei der Curriculumsentwicklung bietet eine gute Basis dafür. In den Naturwissenschaften muss differenziertes kompetenzorientiertes Lernen stattfinden, damit die SchülerInnen bestmöglich auf ihr weiteres technikreiches Leben vorbereitet sind, und es ihnen möglich sein wird, aus naturwissenschaftlicher Sicht Risiken und Chancen zu bewerten, Entscheidungen zu treffen und in weiterer Folge verantwortungsbewusst zu handeln. Um diese (und weitere) Kompetenzen zu erwerben, bedarf es neuer Formen und Methoden des Lernens und Lehrens.
Eine Zusammenarbeit von Landes- und BundeslehrerInnen bereichert beide Seiten. Die Bereitschaft von- und miteinander zu lernen, um einen differenzierten lernseitigen Unterricht zu erreichen, ist vielerorts bereits gegeben und führt in weiterer Folge zu einer Haltungsänderung der LehrerInnen beider Systeme.

Perkhofer-Czapek Monika

monika.perkhofer-czapek@phwien.ac.atPerkhofer-Czapek Monika

Arbeitsfelder

Schule: Laaerberggymnasium - Lehrerin für Latein und Deutsch

BMUKK: Bundeskoordinationsstelle für Begabungs- und Begabtenförderung an Pädagogischen Hochschulen

BMUKK: SQA (Schulqualität Allgemeinbildung) Geschäftsstelle an der Pädagogischen Hochschule Wien

Pädagogische Hochschulen: Lehrbeauftragte zum Themenfeld Lernkultur; Entwicklungsbegleitung der Lerndesigner/innen der WienerMittelSchule

Ich biete Auskunft und Beratung zu folgenden Themenbereichen:
Lernbegleitung, Individualisierung/Personalisierung, Portfolio und förderorientierte Leistungsrückmeldung, Pädagogische Diagnostik

Mein Statement zur Neuen Mittelschule:
If the teachers´lens can be changed to seeing learning through the eyes of students, this would be an excellent beginning. John Hattie 2009

Pfurtscheller Sabine und Zangerl Stefan

Sabine Pfurtscheller und Stefan Zangerl

Sabine Purtscheller, AHS-Lehrerin, Teamteacher von Stefan Zangerl an der Neuen Mittelschule Clemens Holzmeister in Landeck, Tirol:

Die Neue Mittelschule - neu ist wirklich alles! Von Teamteaching über die Betreuung von SchülerInnen der unterschiedlichsten Leistungsniveaus in einer Klasse bis hin zum Umgang mit dem Activeboard wurde ich dieses Jahr mit allerhand mir noch relativ Unbekanntem konfrontiert.

Dennoch kann ich bis jetzt im Großen und Ganzen eine positive Bilanz ziehen.

Besonders bewähren sich die Teamarbeit und das gemeinsame Planen des Unterrichts, wovon nicht nur wir LehrerInnen profitieren, sondern auch die SchülerInnen.

Als herausfordernd und spannend zugleich würde ich die durch das Zusammentreffen der unterschiedlichen Leistungsniveaus entstehende Dynamik im Unterricht beschreiben.

Noch nicht ganz klar ist mir, wie die Leistungsbeurteilung ausschaut bzw. wie sich diese weiterentwickeln wird/muss/soll, damit sie auch wirklich dem Konzept der Neuen Mittelschule entspricht.

Stefan Zangerl:

Schon seit mehreren Jahren unterrichte ich Englisch in heterogenen Gruppen. Daher bin ich aus Erfahrung vom Sinn einer gemeinsamen Schule für unsere Kinder überzeugt.

Ich arbeite jedoch erstmals in allen Wochenstunden der NMS-Klasse im Team gemeinsam mit Sabine Pfurtscheller, einer engagierten Kollegin aus der AHS.

Die breite Streuung der sprachlichen Fähigkeiten in unserer 18-köpfigen Gruppe stellt uns immer wieder vor große Herausforderungen im Bereich der Differenzierung.
Manchmal geraten wir an die Grenzen der Machbarkeit.

Trotzdem macht es Spaß und Sinn, diesen Experimentierraum zu erproben und zu erleben.

Offene Fragen, welche auch bei BISTA - Fortbildungen nicht beantwortet werden konnten, wie z.B. die Beurteilung, die Zusammenstellungder Schularbeiten in der NMS,… müssen wohl auf kreative Weise im Team gelöst werden.

Pichler Bernard

b.pichler-johann@gmx.atBernard Pichler


N = neu

Althergebrachtes im Denken und Unterrichten überdenken
nicht mehr EinzelkämpferIn zu sein
Unsicherheit
manchmal Frustration

M = modern

neue Lern-und Lehrformen
Kompetenz fördern, um Kinder für den Alltag zu „rüsten“

S = souverän

Freiheiten in Methodik und Didaktik
selbstbewusste Darstellung in der Öffentlichkeit
trotz Prügel, die uns in den Weg geworfen werden, mit „Vollgas“ weiterarbeiten!

NMS = für mich ein neuer Weg, der hoffentlich nicht von Tintenburgprinzen/-prinzessinnen zerstört wird!

Pichler Edith

 

Pichler Silvia

silvia.pichler@ph-vorarlberg.ac.atPichler Silvia

Pädagogische Hochschule Vorarlberg

  • Lehrerin für Mathematik, Biologie und Umweltkunde, Physik, Chemie, Geometrisches Zeichnen und Informatik
  • Koordination der NMS im Bereich der Fort- und Weiterbildung
  • Mitglied des Regionalen Kompetenzteams für Vorarlberg
  • Online Tutorin
  • EPICT
  • dzt. Masterstudium „Entwicklung, Begleitung und Beratung von Schulen“

Ich biete Auskunft und Beratung zu folgenden Themenbereichen an:
Information zur Fort- und Weiterbildung des laufenden Studienprogrammes im Bereich der Neuen Mittelschule. Ich nehme auch gerne Ideen und Anregungen für Fortbildungsveranstaltungen entgegen.

Mein Statement zur Neuen Mittelschule:
Eine bewegte und bewegende Entwicklung! Veränderung in vielen Facetten!

Pickelmann Myriam

m.pickelmann@tns.atMyriam Pickelmann

NMS Vorderes Stubai, Fulpmes in Tirol, G3

  • Lehrerin für Deutsch und Technisches Werken
  • Lerndesignerin
  • Volksschullehrerin
  • Pädagogischer Coach

Ich biete Auskunft und Beratung zu folgenden Themenbereichen an:
Deutschunterricht in heterogenen Gruppen, Lerndesign, Lernateliers

Mein Statement zur Neuen Mittelschule:
Die Neue Mittelschule bedeutet für mich Vernetzung innerhalb des Lehrkörpers. Das gemeinsame Hinblicken auf die Kinder und den Unterricht unterstützt eine Weiterentwicklung ungemein.

Weiters ist es für mich bedeutungsvoll, dass ich auch im Hauptfach meine gesamte Klasse unterrichten darf. Ich genieße die Teamarbeit, schätze meine unterschiedlichen Partnerinnen und Partner sehr und schöpfe immer wieder Kraft und Motivation aus den gemeinsamen Tätigkeiten.

Die Neue Mittelschule bedeutet für mich weiters:

  • Offenheit für Neues, ohne Bewährtes aus den Augen zu verlieren
  • die genaue Betrachtung und Beobachtung der einzelnen Kinder
  • viele wertvolle Gespräche
  • gemeinsames Tragen und Arbeiten
  • sich gegenseitig stärken, aufbauen und motivieren
  • Wertschätzung von Vielseitigkeit

Pitzer Barbara

barbara.pitzer@lsr-ooe.gv.atPitzner Barbara

Landesschulrat für Oberösterreich
Abt. B1 - Allgemein bildende Pflichtschulen

  • Landesschulinspektorin
  • Landeskoordinatorin der Neuen Mittelschulen

Ich biete Auskunft und Beratung zu den gesetzliche Rahmenbedingungen der Neuen Mittelschule an.

Plattner Karin

karin.plattner@ph-tirol.ac.atKarin Platter

Pädagogische Hochschule Tirol

Meine Zuständigkeiten und Arbeitsfelder:

  • PH-Koordinatorin für NMS-Intitiativen in der Fort- und Weiterbildung
  • Mitglied der NMS-Steuergruppe Tirol
  • NMS-Entwicklungsbegleiterin in der Region und an Schulen
  • Mitglied im Regionalen KompetenzteamTirol

Ich biete Auskunft und Unterstützung zum Themenbereich Teamteaching.

Mein Verständnis als Mitglied des Regionalen Kompetenzteams:
Als RKT-Mitglied verstehe ich mich als Bindeglied zwischen dem Zentrum für lernende Schulen und der Pädagogischen Hochschule Tirol sowie der Schulaufsicht in Tirol. Im RKT-Tirol werden NMS-Entwicklungen reflektiert und deren strategische Umsetzungen in Tirol geplant. Gemeinsam organisieren wir NMS-spezifische Fortbildungen und unterstützen so die berufliche Professionalisierung der Lehrpersonen.

Was mich an der NMS besonders anspricht:
An der NMS fasziniert mich vor allem der Paradigmenwechsel vom Lehren zum Lernen. Da ich selbst zwanzig Jahre lang als Hauptschullehrerin gearbeitet habe, kann ich nachvollziehen, dass Lehrpersonen dadurch in ihrem Professionsverständnis herausgefordert sind.

Im Teamteaching sehe ich eine Möglichkeit, einerseits die Verantwortung mit einer Kollegin/einem Kollegen zu teilen und andererseits das Lernen der Schülerinnen und Schüler bestmöglich zu unterstützen. Als Dozentin in der Lehrer/innenfortbildung habe ich viel Erfahrung im Teamteaching sammeln können und bin gerne bereit, diese mit interessierte Lehrpersonen zu reflektieren.

Was Viktor Frankl über das Leben schreibt, lässt sich meiner Meinung nach optimal auf die Neue Mittelschule transferieren:

„Nicht nur von Stunde zu Stunde wechselt die Frage, die das Leben an uns stellt, – gemäß der Einmaligkeit jeder Situation, – sondern sie wechselt auch von Mensch zu Mensch, entsprechend der Einzigartigkeit jeder Person.“

Pleschberger Andrea

andrea.pleschberger@aon.atAndrea Pleschberger

Die Neue Mittelschule bedeutet für mich

  • ein Schritt in die richtige Richtung, damit sich Kinder entwickeln können.
  • intensive Beschäftigung mit neuen Lehrformen (zum Teil absolutes Neuland).
  • intensive Beschäftigung mit der Entwicklung jedes einzelnen Schülers/jeder einzelnen Schülerin.
  • viele Gespräche fachlicher Art mit KollegInnen, die aber oft auch sehr emotional gesteuert sind.
  • viele tolle und ganz intensive Erfahrungen mit meinen SchülerInnen.
  • viel Verunsicherung.
  • viel neue (Mehr-)Arbeit.
  • Euphorie und Frustration.
  • Arbeit mit viel Idealismus. 
 

Pollreisz Gabi

Gabi Pollreisz

Gemeinsam mit den Nahtstellenlehrer/innen (Projektorientierter Unterricht) wurden die Volksschüler/innen persönlich in die Neue Mittelschule Neulengbach zur Woche der VS-Klassen an der NMS eingeladen.

In Kleingruppen/Tutorensystem betreuten NMS-Schüler/innen (2. und 3. Klassen) die Gäste aus der Volksschule. Jeder Volksschüler und jede Volksschülerin konnte drei Gruppen besuchen. Wichtig war uns auch, den Volksschüler/innen die Schule als Wohlfühlort zu vermitteln (unter anderem durch eine gemeinsame Jause).

Am darauffolgenden Tag der offenen Tür zeigten viele Volksschüler/innen ihren Eltern die Neue Mittelschule.

Wir pflegen auch einen regen Gedankenaustausch mit den Volksschullehrer/innen (wir werden zu Diskussionen bei Elternabenden an den Volksschulen eingeladen) und legen großen Wert auf die Zusammenarbeit mit dem BORG:

  • Fachgruppenkonferenz mit BORG-Lehre/innen (Anforderungen/Leistungsbeurteilung)
  • Etablierung eines gemeinsamen Faches „Biologische Übungen“ im Bereich des
  • Wahlpflichtfaches
  • Regelmäßiger Austausch der NMS-Leiterin mit dem BORG-Direktor
  • Gemeinsamer Gesundheitstag – NMS – BORG – Gemeinde – Vereine

Potzmann Renate

renate.potzmann@phwien.ac.atRenate Potzmann

Arbeitsfelder

Pädagogische Hochschule Wien: NMS-Entwicklung, Entwicklungsbegleitung NMS, Entwicklungsbegleitung Lerndesigner/innen, Leitung Lehrgang zur Qualifizierung der Lerndesigner/innen

RKT Wien: Implementierung und Vernetzung im Rahmen von Lernateliers im Dialog mit den Systempartnern, Leitung von Lernateliers

BMUKK: Bundeskoordinationsstelle für Begabungs- und Begabtenförderung an Pädagogischen Hochschulen
Pädagogische Hochschulen: Lehrbeauftragte zur NMS Lernkultur

Ich biete Auskunft und Beratung zu folgenden Themenbereichen:
Entwicklungspaket - Neue Lernkultur: -Lernbegleitung - Rollen der Lehrer/in in der NMS - Lehrer/innen begleiten, beraten, coachen, moderieren, lehren, lernen … ; Lernen mit formativer Leistungsrückmeldung

Mein Statement zur Neuen Mittelschule:
Wer etwas erreichen will, sucht Wege. Wer etwas verhindern will, sucht Gründe.
(Gudjons 2005)

 

Prock Andrea

a.prock@tsn.atProck Andrea

Landesschulrat für Tirol, Pädagogische Hochschule Tirol

  • E-Learning-Beauftragte für die Neuen Mittelschulen in Tirol
  • Lehrerin an der NMS 2 Jenbach (Mathematik, Bildnerische Erziehung und Informatik)
  • Kustodin für Informatik
  • Mitglied in verschiedenen Arbeitsgruppen (Steuergruppe NMS Tirol, Steuergruppe eLearning, Digitale Kompetenzen)
  • Mitglied des Regionalen Kompetenzteams Tirol

Ich biete Auskunft, Beratung und Unterstützung zu folgenden Themenbereichen an:
E-Learning, digitale Kompetenzen

Mein Statement zur Neuen Mittelschule:
An den Neuen Mittelschulen kommen verstärkt eLearning-Maßnahmen zum Einsatz.
Vernetztes Lernen mithilfe des Internets bietet viele Chancen für einen zeitgemäßen und spannenden Unterricht, unterstützt die Umsetzung der angestrebten Individualisierung und inneren Differenzierung, fördert selbständiges, forschendes Lernen und trägt zur Entwicklung von Schule als lernende Organisation bei.

Raab Ernst

ernst.raab@schule.atRaab Ernst

Der Funke, das kleine Flämmchen, das ich im Lehrkörper entzündet habe, ist langsam zum Flächenbrand geworden.

Meine Aufgabe ist es nur, das Feuer für die Neue Mittelschule zu hüten und sowohl ein Erlöschen als auch ein „Ausbrennen“ zu vermeiden.

Das „Spiel mit dem Feuer“ kann zwar gefährlich, aber auch sehr schön sein.

Radl Arthur

direktion@hs-wolfsberg3.ksn.atRadl Arthur

Die Erwartungshaltungen an den Schulleiter sind erfahrungsgemäß hoch/groß.

Im konkreten Fall ging es um die Umsetzung der geplanten Wahlpflichtfächer der NMS/HS 3 Wolfsburg mit der Kooperationsschule HTL Wolfsberg zu Schulbeginn des Schuljahres 2011/12.

Wir standen vor dem Problem, dass zwischen beiden Schulen weder über Wegzeiten zwischen beiden Schulen, noch über die die gesetzlichen Rahmenbedingungen, die klar definieren, dass Schülerinnen und Schüler ab der 7. Schulstufe in der unterrichtsfreien Zeit den Weg zwischen den Schulen ohne Aufsicht bewältigen dürfen (Zumutbarkeit), diskutiert worden war.

Die „Sternstunde“ für mich als Leiter sei so erklärt, dass es mir gelungen ist, trotz anfänglicher Widerstände seitens mancher Eltern, diese davon zu überzeugen, Fahrgemeinschaften zu gründen, auf die Selbständigkeit der Kinder zu vertrauen, den Aufsichtserlass als Basis des Gelingens für technische Wahlpflichtfächer anzuerkennen und diesbezüglich Akzeptanz zu schaffen.

Ansonsten wäre das Kooperationsmodell mit der HTL Wolfsberg bereits in meinem ersten Dienstmonat als neuer Schulleiter gefährdet gewesen.

Rothböck Johann

johann.rothboeck@ph-ooe.atRothboeck Johann

Pädagogische Hochschule Oberösterreich

  • Mitglied es Regionalen Kompetenzteams Oberösterreich
  • Projektkoordinator der NMS im Bereich der Fort- und Weiterbildung
  • Arbeitsfelder an der PH: Schul-und Unterrichtsentwicklung
  • Lehrer für Mathematik, Physik und Chemie

Ich biete Auskunft und Beratung zu folgenden Themenbereichen an:
Lerndesign, Lernateliers, Unterrichtsentwicklung als eine Kernaufgabe der Schulleitung

Mein Statement zur Neuen Mittelschule:
Lernen braucht Zeit.
Umso wirkmächtiger sind für erfolgreiche Neue Mittelschulen starke Curricula, die Aussagen zu Lernumgebungen treffen, die Schüler/innen bestmöglich unterstützen, lebensbedeutsames Wissen zu Können zu veredeln.

Die Entwicklung einer Schule „lernseits“ des Unterrichts fordert in Konsequenz organisatorische Veränderungen, die institutionell abgestützt werden müssen und damit „automatisch“ zu einem Bedarf an Personal- und Organisationsentwicklung führen. Schulleiter/innen müssen in diesen für die Neuen Mittelschulen entscheidenden Entwicklungsprozessen Führung übernehmen.

„Wer den Unterricht verändern will, muss mehr als den Unterricht verändern“ (H.G.Rolff).

Schmeisser Karl

k.schmeisser@eduhi.atKarl Schmeisser

Meine persönlichen Erfahrungen mit der Neuen Mittelschule zeigen mir, dass

  • Teamteaching eine bessere Kommunikation im Lehrkörper brachte/bringt.
  • unterschiedliche LehrerInnenpersönlichkeiten in Teams zusammenwachsen.
  • Wertschätzung stärker gelebt wird.
  • das Kind, der Schüler/die Schülerin, mehr im Mittelpunkt steht.
  • ein neuer Weg mit Höhen und Tiefen beschritten wird.
  • die schulinternen pädagogischen Diskussionen verstärkt geführt werden.

Schneider Daniela

schneider.d@hshoc.snv.atSchneider Daniela

Ich erlebte meine Sternstunde im Verlauf dieser Woche am Dienstagvormittag. Am Nachmittag holte mich meine Chefin ab und wir machten uns auf den Weg nach Salzburg. Hier sitze ich nun und schreibe auf, was ich am Dienstagvormittag erlebt habe.

Im September hatte ich mir die Wahnsinnsarbeit angetan, das Unterrichtsthema „ Mittelalter“ basierend auf Rückwärtigem Lerndesign mit Kompetenzraster und veränderter pädagogischer Praxis vorzubereiten und dementsprechend zu unterrichten.

Der Unterricht – ich unterrichte sehr gerne und glaube, ich bin ein toller Unterhalter – war spannend, kreativ, kurzweilig und für mich und die Schüler/innen (ich habe sie gefragt) sehr toll. Die Mitarbeitskontrolle am Ende fiel sehr gut aus.

An besagtem Dienstagvormittag habe ich meinen Schüler/innen ohne Vorankündigung und vier Monate später dieselbe Mitarbeitskontrolle vorgelegt.

Nach anfänglichem Murren und Schnaufen (mir total verständlich) füllten sie das Arbeitsblatt aus.

Die Ergebnisse haben mich völlig überrascht. Die Leistungen meiner Schüler/innen waren noch besser, als im Oktober. Ich war äußerst zufrieden und habe die Vorbereitungen „liebevoll“ in einer tollen Schachtel mit der Aufschrift „Das Mittelalter“ verstaut.

Röhrich Karin

karin.roehrich@hsfr.snv.at

Karin Röhrich

Ich bin Lehrerin für Englisch und Biologie und Umweltkunde, unterrichte aber auch das Fach Geschichte in der 2c Klasse. Nach einem Lerndesigner/innentreffen habe ich in einer meiner Klassen am Ende der Unterrichtseinheit „Die alten Griechen“ das Werkzeug des „Mindmap“ ausprobiert.

Ich habe den Schüler/innen den Sinn und die Funktion eines Mindmaps erklärt und ihnen auch die grobe Struktur für die Erstellung eines solchen vorgegeben. Durch Losentscheid wurden Paare gebildet. (Die SchülerInnen waren mit der Zuteilung eines Partners/einer Partnerin durch das Los einverstanden).

Ein Mädchen, das sehr leistungsstark ist und im Zeugnis lauter Einser hatte, war sehr enttäuscht, da sie einen Jungen zum Partner gezogen hatte, der als „außerordentlicher Schüler“ geführt wurde, da er erst kürzlich nach Österreich gezogen und auch kaum der deutschen Sprache mächtig war.

Ich habe die Schülerin ermutigt und die beiden haben dann nach einigem Widerwillen mit ihrer Arbeit begonnen.

Mit 23 Schüler/innen und einem neuen „Werkzeug“ hatte ich alle Hände voll damit zu tun, von Team zu Team zu gehen und Fragen zu beantworten. Die zwei widerwilligen Partner hatte ich irgendwann "aus den Augen verloren" - wenn man das so sagen kann.

In der nächsten Stunde wurden die Ergebnisse Mindmaparbeit präsentiert. Alle Schüler/innen hatten gute Mindmaps, schön gegliedert und mit netten Zeichnungen versehen!

Als besagtes Team sein Produkt vorstellte, staunte die Klasse nicht schlecht.

Es war das beste Mindmap von allen. Der Schüler hatte ganz offensichtlich ein graphisches Talent und konnte so originell zeichnen, dass alle Mitschüler/innen applaudierten. Beide waren mächtig stolz.

Am Ende der Stunde kam das Mädchen zu mir und sagte: „Frau Lehrerin, ich habe das beste Los gezogen.“

Schneidinger Maria

NMS MayrhofenSchneidinger Maria

 

Schnelzer Wolfgang

schnewolf@a1.netSchnelzer Wolfgang

Landesschulrat für Steiermark

  • Bezirksschulinspektor
  • Regionales Kompetenzteam Steiermark
  • Pädagogische Hochschule Steiermark, Institut für Weiterbildung

Ich biete Auskunft und Beratung zu folgenden Themenbereichen an:
Teamarbeit, Lernen, Projektlernen, Themenzentriertes Lernen, Kreativitätstraining,

Mein Statement zur Neuen Mittelschule:
„Wir lernen im Vorwärtsgeh‘n, wir lernen im Geh’n“ ( Zitat: Schmetterlinge ).

Schön Bianca

Bianca Schön

Im 1.Jahr an der Neuen Mittelschule wurde ich gebeten, Biologie zu unterrichten. Da ich Biologie immer gern hatte, jedoch eigentlich Geschichte-und Englischlehrerin bin, habe ich zugesagt und ein für mich neues Fach übernommen.

So stand ich also in der 1. Klasse und unterrichtete Biologie.

Mehr als die Hälfte der Kinder hatte Migrationshintergrund und verstand die deutschen Begriffe mehr schlecht als recht. Ich bemühte mich, die Dinge anschaulich und verständlich zu erklären, den Kindern Gelegenheiten zu geben, selber tätig werden zu können.

Vieles erarbeiteten wir gemeinsam im offenen Lernen, durch Gruppen-und Partnerarbeiten.

Leider hatte ich im Unterricht und in der Schule immer das Gefühl, dass die Kinder nicht viel verstehen, dass nichts von den Themen hängen blieb.

Bis wir eines schönen Junitages ins Museum gingen. Die Ausstellung befasste sich mit heimischen Tieren, die man in Österreich in freier Wildbahn antreffen kann.

Eine Museumspädagogin sollte uns durch die Ausstellung führen. Zu Beginn jedoch sollten die KInder einige Fragen zur Tierwelt beantworten. Da saßen meine Schüler/innen nun – eine Mischung aus Türken, Afghanen, Bosniern und Österreichern und ich dachte still bei mir: „Oh, mein Gott! Jetzt wird sich zeigen, dass die Kinder Vieles nicht verstanden haben und Vielen einfach nicht wissen.“

Ich wollte schon eingreifen und die Dame bitten, ihren Vortrag zu halten, als die Kinder anfingen, zaghaft, aber doch, die Fragen zu beantworten.

Ich stand mit offenem Mund daneben und platzte fast vor Stolz, dass „meine“ Klasse so viel wusste und während dieses Jahres so viel gelernt hatte.

Dass die Kinder, die als schwierig und unbelehrbar galten, plötzlich da standen und ein Fachgespräch mit der Museumspädagogin hielten, ließ mich staunen. Da wusste ich, dass wir etwas richtig gemacht hatten.

Schrittwieser Sonja

sonja.schrittwieser@gmx.atSonja Schrittwieser

„In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst.“ (Augustinus)

Im Zentrum der Unterrichtsentwicklung der Neuen Mittelschule stehen die lernseitige Orientierung und der Umgang mit Differenz. Zwei Begriffe, die scheinbar ganz verständlich sind und zum Schulalltag dazugehören, aber ist das wirklich so?

Differenzieren heißt immer auch, etwas/sich einzuordnen. Wie gehen wir mit der Ungleichzeitigkeit von Entwicklungen um?

Ich verstehe mich als Prozessbegleiterin. Ich begleite die Schüler/innen in der Zeit, in der ich mit ihnen arbeite als Stütze in ihrem Lern-und Bildungsprozess.

Der Moment steht im Vordergrund. Es ist ein Umdenken und Zulassen von Möglichkeiten gefordert, damit sich der Lernende dann mit einem Thema beschäftigen kann, wenn es Thema ist.

Ich berücksichtige den ganzen Menschen, versuche in meinem Handeln prokativ tätig zu sein und sehe den Freiraum, schulische Prozesse zu gestalten, als Positivum der Neuen Mittelschule.

Schubert Andreas

andreasschubert@gmx.atAndreas Schubert

NÖMS Lilienfeld

  • Lehrer
  • Lerndesigner

Ich biete Auskunft und Beratung zu folgenden Themenbereichen an:
Lerndesign, Schulentwicklung, Lernen, Unterricht neu denken

Mein Statement zur Neuen Mittelschule:
Ich bin Lerndesigner an der NÖMS Lilienfeld. Wir sind eine G2-Schule in der Entwicklung, d.h. wir sind im dritten Jahr, in dem sich jeder Tag an Arbeit ausgezahlt hat.

Seit diesem Schuljahr betreue ich in Niederösterreich gemeinsam mit einer Lerndesignerin 10 NMS-Standorte (G2, G3, G4) im Auftrag des LSR Niederösterreich. Diese Betreuung erfolgt, da die große Anzahl an Standorten in Niederösterreich zurzeit (78) und bis zum Endausbau (264) einer gesteuerten Qualitätsentwicklung bedürfen.

Warum Neue Mittelschule?
In dieser Schulentwicklung steht der wahre Kern (das Lernen der Schüler/innen) im Mittelpunkt und das gesamte Kollegium versucht, den Unterricht in diese Richtung weiter zu entwickeln. 

 

Schurz Marianne

marianne.schurz@aon.atMarianne Schurz

Die Neue Mittelschule ist für mich Heimat für alle Kinder, die dort einen gemeinsamen, erfolgreichen und - je nach Möglichkeiten - lernreichen Unterricht erleben.

Schwarz Johanna

johanna.schwarz@bildungsserver.comJohanna Schwarz

NMS Mattersburg, G1

  • Schulleiterin NMS Mattersburg, Burgenland
  • Lehrerin für Hauptschulen: Mathematik und Biologie und Umweltkunde
  • Integration, Sonderschullehramt, Diplom für Montessori-Pädagogik
  • G1-G2 Mitglied im erweiterten Team der NMS-Entwicklungsbegleitung als Prozessbegleiterin, Lerndesignerin
  • Masterstudium Angewandtes Wissensmanagement
  • dzt. Doktorratsstudium im Themenbereich „Leadership for Learning“ – Schulleitungswirksamkeit und unterrichtsbezogene Führung (instructional Leadership)

Ich biete Auskunft und Beratung zu folgenden Themenbereichen an:
Leitung einer Neuen Mittelschule, Classroom Walkthroughs für wirksame unterrichtsbezogene Führung

Mein Statement zur Neuen Mittelschule:
Seit 2002 leite ich die Neue Mittelschule in Mattersburg. Unsere Schule ist seit der
1. Generation bei der NMS-Entwicklung dabei. Wir haben viele Entwicklungsschritte gesetzt und noch viele vor uns. Das ist spannend und auch herausfordernd.

Der Schulalltag steht mehr und mehr im Fokus des Lernens im System, und nicht nur des Unterrichtens. Wir lernen alle: Lehrer und Lehrerinnen, Schüler und Schülerinnen, Schulleitung und Eltern.

Classroom Walkthrough: Unsere Schulen brauchen Schulleitungen, die das Lernen und die pädagogische Expertise am Schulstandort systematisch in den Mittelpunkt ihrer Arbeit rücken, damit man den Schülern und Schülerinnen höchst mögliche Qualität für das Lernen bieten kann.

Mehr als je zuvor erleben Schulleitungen das Spannungsfeld zwischen der Ausweitung der administrativen Aufgaben, dem Hinzukommen weiterer Aufgabenfelder wie Personal- und Unterrichtsentwicklung (SCHUG §56) und der zunehmenden Dichte von Regulierungen aus verschiedenen Systemebenen.

Zeitmangel und die drohende Überlastung veranlassen immer mehr Führungskräfte zur Ausschau nach kraftvollen und wirksamen Werkzeugen und Konzepten der Personal- und Unterrichtsentwicklung wie z.B. dem Classroom Walkthrough (CWT).

Schwarz Johanna F.

johanna.schwarz@uibk.ac.atSchwarz Johanna F.

Universität Innsbruck, Institut für LehrerInnenbildung und Schulentwicklung

  • Wissenschaftliche Projektmanagerin im Forschungsprojekt Personale Bildungsprozesse in heterogenen Lerngruppen am Zentrum für Lernforschung der Universität Innsbruck
  • AHS-Lehrerin für Englisch und Deutsch

Ich biete Auskunft und Beratung zu folgenden Themenbereichen an:
Lernen als bildende Erfahrung, Innsbrucker Vignettenforschung, Umgang mit Differenz, Zuschreibung, Portfolioarbeit

Mein Statement zur Neuen Mittelschule:
„Our job as teachers is to fullfil our students’ potential “. (Susan Weil). Dieses Motto hat meine zwanzigjährige Unterrichtstätigkeit als Lehrerin an allgemeinbildenden höheren Schulen in Österreich seit meinem Abschluss des Post-gradualen Masterstudiums Englisch Language and Literacy am CUNY (City College der City University of New York) 1998 entscheidend geprägt.

Die Frage, wie sich mein Lehren jenseits des Katheders im Lernen meiner SchülerInnen in deren Köpfen und Körpern vollzieht, hat mich von jenem Tage an brennend interessiert, an dem ich meine Aufgabe als Lehrperson in Angriff genommen habe.

Es geht für mich darum, dem Potential der jeweiligen Schülerin/des jeweiligen Schülers zum Durchbruch zu verhelfen, nicht darum, umzusetzen, was wir für die Durchschnittsmenge einer Schulklasse aus lehrseitiger Perspektive geplant haben. Dies setzt voraus, dass wir dieses Potential zuerst einmal wahrnehmen.

Dieses Motto, so verstanden, zieht Differenzierung und Personalisierung in hohem Maße als Konsequenz nach sich; dies geschieht am besten in einer gemeinsamen Schule, die allen alles von Grund auf lehren will, was einige ererbt haben (Bourdieu 2001; Meyer-Drawe 2012).

Dieses Motto hat zu einer langjährigen Beschäftigung mit Portfolioarbeit geführt. Portfolios scheinen mir immer noch, trotz gewisser Fehlentwicklungen, welche die aktuell grassierende Portfoliomania genommen hat, die angemessensten Instrumente zu sein, jenen förderlichen Dialog zwischen Lehrenden und Lernenden zu eröffnen, den es braucht, um gemeinsame Antworten auf die Frage des nachfolgenden Zitats von Käte Meyer-Drawe, mein aktuelles Mantra als Lehrperson und Forschende, finden zu können:

„Wie soll man Lernvollzüge eröffnen, begleiten, verbessern, abschließen, wenn man keine präzise Vorstellung vom Lernvorgang hat?“ (2008, S. 193) Dieser Frage und einem pädagogischen Verständnis von Lernen als bildender Erfahrung ist meine ganze Motivation in meiner Lehr- und Forschungstätigkeit gewidmet.

Seidler Siegfried

Siegfried Seidler

Als die Neue Mittelschule zum Gesprächsstoff wurde und noch nicht aktuell war, habe ich mich intensiv mit deren Inhalten beschäftigt und für mich die Erkenntnis erlangt, im PC-Unterricht endlich von der „Dozentenrolle“ weg kommen zu wollen, um viel mehr auf die Kinder einzugehen zu können!

Ich wählte das Thema „Stromleiter und Nichtleiter“ aus, um im sehr gut und mit Gruppenarbeitstischen ausgestatteten Physiksaal unserer Schule "Unterricht anders" zu erproben.

Als ich die Versuchsgeräte der Kinder bereitstellte und kein Thema bekanntgab, spürte ich, wie allmählich das Interesse stieg und sich in den Gruppen „Arbeitsgespräche“ zu entwickeln begannen.

Ich selbst stellte mich in den Hintergrund und gab nur die allernötigsten Auskünfte. Der einzige Auftrag an die Kinder war, gegen Ende der Stunde kleine Berichte zu verfassen und, wenn möglich, Ergebnisse zu bringen.

Es war enorm spannend zu sehen, wie unterschiedlich jede Gruppe an das Thema heranging und wie vielfältig die Ergebnisse der Gruppenarbeiten ausfielen.

Als die Stunde zu Ende ging, wollten die Kinder noch mehr über dieses Thema zu erfahren, sie wollten wissen, wie sich das, was sie in ihren Versuchen entdeckt hatten, im Alltag auswirken könnte.

Natürlich war die Stunde viel zu kurz, um ihre Fragen beantworten zu können. In den weiteren Stunden wurde dann im Internet, in Büchern, Lexika und Fachzeitschriften geschmökert und gesucht.

Diese Stunde brachte für mich die Erkenntnis, dass Schülerzentriertheit und die individuelle Förderung eine zukunftsrelevante Möglichkeit von Unterricht sein wird.

Seitlinger Christoph

ch.seitlinger@sbg.atChristoph Seitlinger

Nach Abschluss meines Studiums entschied ich für mich, mit dem Einstieg in das Regelschulwesen vorerst die anstehenden Umbruchbewegungen von „außen“ zu beobachten, betätigte mich in Projekten im Unterrichtsbereich und beschäftigte mich mit der Thematik der Bildungsstandards in Zusammenarbeit mit dem BIFIE Salzburg.

In Zuge meiner Arbeit hatte ich Gelegenheit, bei verschiedenen Schulen hinter die Fassade zu blicken und mir mein persönliches Bild hinsichtlich der Neuen Mittelschule zu machen.

Dieses „Bild“ war und ist für mich derartig überzeugend und die Euphorie sowie die Motivation aktiv Beteiligter war und ist in solchem Maße ansteckend, dass ich schlussendlich den Schritt machte, mit dem Schuljahr 2011/12 in den Schuldienst einzutreten.

Die Möglichkeit mitzugestalten – ja, NEU zu gestalten, geben mir Bestärkung für meine Entscheidung. Die Neue Mittelschule ist für mich eine kindzentrierte und kompetenzorientierte Form von Bildung, die Chancengleichheit und individuelle Ausprägung bei Kindern ermöglicht.

Seiwald Christa

c.seiwald@eduhi.atChrista Seiwald

Die Neue Mittelschule bedeutet für mich

  • eine neue Lernkultur.
  • eine Veränderung der Rolle des Lehrers/der Lehrerin.
  • den Wandel vom lehrerInnenzentrierten Unterricht zum schülerInnenaktivierenden Unterricht!
  • eine positive Dynamik für die gesamte Schule.

Senn Raimund

r.senn@tsn.at Senn Raimund
+43 699 118 230 65
Landesschulrat für Tirol, Abt. APS: Landeskoordinator für Leseförderung APS
www.lesekompetenz.tsn.at www.tibs.at/schuledeslesens

PH Tirol: Landeskoordinator für BIST D8 + pädagogisch planender Mitarbeiter in den Bereichen Lesen, Deutsch Sek 1 sowie Kompetenzorientierung im Fach Deutsch

  • Lehrämter in Deutsch + GS an HS
  • 25 Jahre Unterrichtspraxis an einer städtischen Hauptschule bzw. NMS
  • Mitglied des Regionalen Kompetenzteams Tirol
  • Schulentwicklungsberater
  • Entwickler von Unterrichtsmaterialien zur Leseförderung und Kompetenzorientierung
  • BIST Rückmeldemoderator

Themenbereiche: 

  • Kompetenzorientierung im Deutsch-Unterricht
  • Leseförderung
  • Haus der NMS
  • Bildungsstandards allgemein

Statement:
Auch wenn die Fülle der Themen und die Vielzahl der agierenden Personen den Blick für die Praktiker/innen mitunter verstellen: Die NMS subsumiert vieles von dem, was unterschiedliche Initiativen seit gut zehn Jahren im österreichischen Schulwesen vorantreiben.
Zwei dieser Aspekte bilden meine Anbindung an die NMS: Zum einen stellt die Lesekompetenz eine unverzichtbare Voraussetzung für einen handlungsorientierten, lernseitig arrangierten Unterricht dar. Zum andern ergänzen sich der durch die Implementierung der Bildungsstandards propagierte mittel- und längerfristige Kompetenzaufbau beim Kind und das Modell des rückwärtigen Lerndesigns geradezu symbiotisch. Zudem sind die Bildungsstandards ein probates Mittel für eine Individualisierung, die die Lehrpersonen tatsächlich leisten können.
Ganz allgemein freue ich mich wie viele andere über die zahlreichen Begegnungen über die Grenzen von verschiedenen Dienstrechten und Besoldungsschemen hinaus. Hier mache ich auch einen Bereich aus, in dem die Protagonist/innen der NMS für das gesamte Schulsystem in Österreich Reformschritte gesetzt haben. Dabei wurden auch dringende Baustellen wie etwa die aus den 1970er Jahren stammende Leistungsbeurteilungsverordnung offenbar.

Seringer Margareta

vbsema@aon.atMargarete Seringer

Es gibt Dinge im Leben, die wir nicht ändern können.

Das Hadern mit dieser Tatsache macht keinen Sinn, weil es Energieverschwendung ist. Ich sollte meinen Fokus aber immer wieder auf die Dinge richten, die ich als LehrerIn, LernbegleiterIn und Lerncoach ändern, gestalten und mitentwickeln kann.

Ich gestalte die Wirklichkeit mit, in dieser Hinsicht bin ich Optimist. Ich gebe der Wirklichkeit Farbe und es hängt von mir ab, ob ich der Wirklichkeit „schwarz“ färbe oder ob ich die fröhlichen Farben des Regenbogens verwende!

Unsere Kinder sind das höchste Gut, das wir auf dieser Welt haben. Wir Erwachsenen haben die Verantwortung, mit ihne behutsam umzugehen. Diese Verantwortung soll stets in die pädagogische Arbeit einfließen!

Silberschneider Helene

Helene Silberschneider

Sich der Herausforderung des Teamteachings stellen zu müssen, bedeutet für unseren Schulstandort einen großen Gewinn.

Sowohl bei der Erarbeitung neuer Unterrichtsinhalte als auch bei der Übung haben SchülerInnen die Möglichkeit, schneller und intensiver Hilfestellung zu erhalten. In allen Unterrichtsphasen wird somit Differenzierung möglich gemacht.

Die Zusammenarbeit unterschiedlicher LehrerInnencharaktere bietet die Möglichkeit, auf verschiedene SchülerInnenpersönlichkeiten besser einzugehen. Ein positiver Effekt ist die Steigerung der Klassenzufriedenheit und somit die Verbesserung des Unterrichtsklimas.

Durch die ständige Anwesenheit zweier LehrerInnen kann flexibel in der Klasse gearbeitet werden. Störungen können im Moment aufgearbeitet werden. Die eigentliche Unterrichtsarbeit wird somit nicht beeinträchtigt.

Solerti Tanja

t.solerti@tsn.atTanja Solerti

Neue Mittelschule bedeutet für mich,

  • dass neuer Schwung in verkrustete Strukturen kommt.
  • das Ende der frühen Selektion.
  • dass es um Kompetenzen, und nicht um Wissenseintrichterung geht.
  • einen verstärkten Blick auf das Zielbild des „ mündigen Menschen“.

Persönlich sehe ich die Möglichkeit, neue Impulse zu erhalten, Ideen auszuprobieren, mehr Zeit für den einzelnen Schüler/die einzelne Schülerin zu haben, seine/ihre Bedürfnisse besser bedienen zu können.
Die Zusammenarbeit im Team unterstützt auch meine persönliche Weiterentwicklung

Soxberger C.

c.soxberger@eduhi.atSoxberger

Ich unterrichtete gemeinsam mit meiner Teamkollegin aus der BHS Englisch in der 1. Klasse. Wir hatten folgendes Programm:

  • den Text „That is me – I’m Superboy/Supergirl“ abändern
  • in Kleingruppeeine Präsentation vorbereiten und üben
  • anschließend vor der gesamten Klasse präsentieren

Mein "Sternmoment" war folgender:

Bernhard, ein Schüler aus „desolaten“ Verhältnissen (Vater Alkoholiker, Kühlschrank oft leer) und mit einem geringe Selbstwertgefühl, stellte sich auf die Schulbank und präsentierte gekonnt „seinen“ Text, der mit den Worten „I’m Superboy“ endete.

Die Reaktion der Mitschüler/innen war spontaner Applaus, der ihm ganz offensichtlich sehr gut getan hat.

Spatt Margarete

Margarete.spatt@aon.atSpatt Margarete

Grundsätzlich ist das Arbeiten mit den SchülerInnen „in Augenhöhe“ für mich ein großartiges Gefühl, weil ich merke, dass sie bestimmte Inhalte und Haltungen viel bereitwilliger annehmen (möchten), als „von oben herab“.

Ich muss nur mehr bei disziplinären Schwierigkeiten meine Autorität hervorkehren, es herrscht ein total angenehmes Arbeitsklima und ein sehr entspanntes, vertrauensvolles Verhältnis mit den SchülerInnen.

Eine meiner tollsten Sternstunden war ein Projekt, das die 1. + 4. Klassen einen Vormittag lang gemeinsam durchführen durften. Jeweils ein Schüler/eine Schülerin der 1. Klasse und der
4. Klasse wurden einander zugeteilt und gemeinsam fotografiert (Foto in einen Portfolioordner eingeklebt).

Die 2er-Gruppen mussten an verschiedenen Stationen Probleme bewältigen (z.B.: „Packt ein Ei in Strohhalme so ein, dass es einen Wurf aus dem Fenster der Aula im 1. Stock überlebt, also nicht zerbricht. Ihr habt nur ein Ei, Strohhalme, Tixo und eine Schere zur Verfügung)

Dieses Projekt hat den SchülerInnen so gut gefallen, dass sie danach regelrecht flehten, es jedes Jahr erleben zu können. Ich kann mir am besten vorstellen, ein derartiges Projekt wieder durchzuführen, wenn die jetzigen Erstklassler in der 8. Schulstufe sind. Dann sind sie die "Großen" und erleben die "konträre Seite.

Mein „Sternmoment“ war der, als ich zum ersten Mal in meinem über 20-jährigen Lehrerleben erkannte, wie gut die Zusammenarbeit von 10-jährigen mit 14-jährigen funktionieren kann. Ich hatte mir wirklich Sorgen gemacht, ob eine Zusammenarbeit überhaupt möglich sei, ich dachte, wir LehrerInnen müssten da viel mehr eingreifen, regeln und maßregeln.

Das Gegenteil war der Fall. Das war für mich die pure Überraschung, einfach eine Sternstunde!!!

Spielmann Nicole

n.spielmann@tsn.at

Lehrerin für Deutsch, Geografie und Wirtschaftskunde, Textverarbeitung, Interessens- und Begabungsförderung

Lerndesignerin an der NMS Vils (G4)

Ich biete Auskunft und Beratung zu folgenden Themenbereichen an:
Kompetenzwoche, Projektwoche z. T. mit Moodle, Deutsch, Geografie

Mein Statement zur Neuen Mittelschule:

Neue Mittelschule bedeutet für mich:

  • sich auf Neues einzulassen, ohne manches Altes aus den Augen zu verlieren
  • sich vermehrt mit den Stärken der Schüler/innen auseinanderzusetzen
  • den Schüler/innen Kompetenzen auf ihren Weg mitzugeben
  • die Teamarbeit zu stärken und verschiedene Blickwinkel zu eröffnen
  • einen Weg, vom sturen Fächerdenken wegzukommen, mehr Projektarbeiten, Schulung der verknüpften Denkens
  • mehr Eigenverantwortung für die Schüler/innen
  • durch Offenheit der Aufgaben und Arbeitsformen Schüler/innen die Gelegenheit zu geben, selber zu forschen und eigenständig Lösungswege zu suchen

Spiesberger Franz

franz.spiesberger@ooe.gv.atSipiesberger Franz

Landesschulrat Oberösterreich

  • Bezirksschulinspektor Vöcklabruck
  • Volksschullehrer, Sonderschullehrer, SPZ Leiter
  • Mitglied des Regionalen Kompetenzteams Oberösterreich
  • Mitarbeiter in der Stabstelle Pädagogik am Landesschulrat f. OÖ

Ich biete Auskunft und Beratung zu folgenden Themenbereichen an:
Gesetzliche Grundlagen und Schulentwicklung in der Neuen Mittelschule, Leadership in der Neuen Mittelschule, Flexible Differenzierung, Leistungsbeurteilung

Mein Statement zur Neuen Mittelschule:
Die Neue Mittelschule stellt die Einzigartigkeit des Kindes in den Mittelpunkt, nützt die Vielfalt für Entwicklung und versucht, das Lernen der Kinder zu optimieren.

Die Schritte können klein sein, wenn die Gedanken groß sind
Die Schule braucht Weitblick, die Schule muss in die Zukunft schauen, dabei sollen die Gedanken, die Visionen groß sein. Es gilt aber dann, behutsam Schritt für Schritt Veränderungen durchzuführen.

Die Gesellschaft hat sich wesentlich verändert und diesen Veränderungsprozessen und damit einhergehenden Herausforderungen muss sich auch die Schule stellen.
Für das Leben ist es wichtig, Kompetenz und Teamfähigkeit zu beweisen, daher ist die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler voranzustellen. Diese sollen erkennen, dass es um sie selber geht, um ihr Leben, ihre Zukunft, ihre Interessen und ihre Lebenskompetenz.
Daher ist die Übernahme von Verantwortung für das eigene Lernen der Schülerinnen und Schüler sehr wichtig.

Wie kann man diese Entwicklung der Schülerinnen und Schüler besser fördern, was sind zukünftige Herausforderungen, die auf uns zukommen?
Es gilt eine neue Lernkultur einzuführen.
Die Schule soll ein Ort des Förderns und Forderns sein.
Die Lehrerinnen und Lehrer sollen dabei das lernseitige Lernen in ihren Blickwinkel nehmen.
SchülerInnen sollen in ihrem Lernprozess begleitet, gefördert und gestärkt werden.
Ich nenne diesen Wandel „Vom Belehren zum Begleiten“.

Es ist notwendig, tragfähige Beziehungen zu den Schülerinnen und Schülern aufzubauen, eine Vertrauenskultur zu schaffen, in der Fehler gemacht werden dürfen, damit man daraus lernen kann.
Die Lernziele müssen vorher klar sein, damit jeder weiß, was zu erbringen ist. Die Wege dorthin können durchaus verschieden sein und auch die Lernprodukte können sich unterscheiden.

Ein zeitgemäßer Unterricht kommt nicht mehr mit einem einheitlichen Angebot aus, sondern muss durch an unterschiedliche Lernbedürfnisse, Eigenheiten, Intelligenzen und Denkmodalitäten angepasste Lernangebote auf die einzelnen Lernenden besser eingehen können.

Lesen Sie hier weitere Gedanken von Franz Spiesberger

Staduan Theodor

direktion@hs-st-veit2.ksn.atTheodor Staduan

NMS = Neues Miteinander Suchen

Steinkogler Thomas

t.steinkogler@eduhi.atThomas Steinkogler

Die Neue Mittelschule bedeutet für mich die Möglichkeit zum Lösen von Eingefahrenem und den Aufbruch zu schülerInnennaher Lern-und Lehrkultur.

Stepan Michaela

Michaela@stepan.ccStepan Michaela

Montagmorgen – ich komme nach einer Woche Krankenstand (Kieferhöhleneiterung, die mich seit Monaten plagt, meine SchülerInnen wissen das) wieder in die Schule, betrete beim Läuten meine Klasse und die Kinder begrüßen mich mit „Gott sei Dank sind Sie wieder da, geht es Ihnen wieder gut“.

In solchen Momenten weiß ich, warum ich Lehrerin bin.

Manchmal denke ich mir, ich verbringe zu viel Zeit damit, als Klassenvorstand alles genau zu besprechen, die SchülerInnen mitbestimmen zu lassen, ihre Meinung anzuhören und in jeder – wirklich – jeder Stunde zu schauen, ob es allen gut geht.

An besagtem Montagmorgen wurde mir wieder bewusst, dass diese Zeit nicht verschwendet ist.

Das Wichtigste am Unterricht, an Schule, an der Neuen Mittelschule ist das Klima in der Klasse und in der Schule, zwischen den SchülerInnen, den SchülerInnen und den LehrerInnen, den LehrerInnen untereinander. Es geht um das Miteinander und die Kommunikation auf gleicher Augenhöhe und darum, den Kindern zu zeigen, dass ich nicht allwissend bin, sondern „ein ganz normaler Mensch“, dass ich Fehler mache und auch manchmal meine Englischbücher vergesse.

Die Atmosphäre in der Schule und in der Klasse beeinflusst den Lernerfolg wesentlich, denn nur was ich gerne mache, mache ich gut!

Stingeder Gerda

khs@sacre-coeur.com

Gerda Stingeder

 

NMS Sternstunden erlebe ich dann, ...

 ...wenn Eltern extra in der Direktion vorbeischauen und mir Fotos von ihrem Kind zeigen.

 „Das ist ein Bild, das im 2. Semester der Volksschule bei einem Schulausflug gemacht wurde. Das ist das Foto, das heuer bei den Kennenlerntagen zu Schulbeginn gemacht wurde. Sehen Sie wie D. jetzt strahlt. Er fühlt sich von den LehrerInnen angenommen. Er freut sich jeden Tag auf die Schule und ist plötzlich ganz eifrig bei der Arbeit. So gut ist es uns als Familie schon lange nicht gegangen.“

 …wenn eine Mama in der Direktion anruft und fragt, ob R. eine Strafarbeit hatte oder wirklich freiwillig eine Hausübung gemacht hat. Die Geschichte, die hinter diesem Anruf steckte, war folgende:

 In der 3. Klasse wurde in Physik am Thema Atommodelle gearbeitet. Nachdem die Grundlagen erarbeitet waren, zeichneten SchülerInnen mit einem selbst gewählten Lernpartner Modelle. Für R. blieb als Partner nur mehr der Toppphysiker über. R wollt nicht mit „DEM“ arbeiten, weil der viel besser sei. „ Da versteh ich sowieso nichts und komm nicht mit!“

 Allerdings stellte sich bald heraus, dass R. mit seinem Wissen Th., dem Toppphysiker, etwas erklären musste ( Th. in der vorhergehenden Physikstunde krank gewesen) und das auch sehr gut konnte. Dieses Erfolgserlebnis beflügelte R. derart, dass er nicht nur im Unterricht Atommodelle zeichnete, die im Schaukasten vor der Direktion, einem Platz für außerordentlich gelungene SchülerInnenarbeiten, ausgestellt wurden.

 Er zeichnete mit der gleichen Begeisterung zu Hause weiter und das zu einer Zeit, in der er normalerweise nur mehr den Fernsehapparat im Blickfeld hat. Unterrichtschluss war um 16.00 Uhr. „ Die kommen in meine Lernerfolgsmappe für das KEL-Gespräch“.

 „Absolut freiwillig“ war meine Antwort und ich hörte gleichzeitig den Stein purzeln, der der Mama vom Herzen gefallen ist.

 …wenn SchülerInnen sich in weiterführenden Schulen melden, um in „IHRER“ alten Schule Werbung für ihre Schulwahl zu machen und dort dann ganz stolz berichten, wie easy der Überstieg war:

 „Denn wisst´s: Da lernt ma was“.

 …wenn SchülerInnen und LehrerInnen gemeinsam am Nachmittag, also in der Freizeit, bei Kuchen und Musik Rechtecke häkeln, um in das hässliche braune Stiegengeländer auch Farbe zu bringen und wenn dann noch Mütter dazukommen, mithäkeln und schon viele fertige Rechtecke fein säuberlich gearbeitet mitbringen.

Streng Jutta

Jutta.streng@whs-pitten.ac.atJutta Streng

Sternstunden sind für mich die gelungenen Projekte in Zusammenarbeit mit der Musikschule und den Volksschulen. Eines davon war die 50-Jahr-Feier unserer Schule, bei der TänzerInnen, ein Musikerensemble und ein großer Chor aus SchülerInnen (schulübergreifend), LehrerInnen sowie ehemaligen SchülerInnen mitgewirkt haben.

Eine Sternstunde erlebe ich auch jedesmal dann, wenn SchülerInnen ihre persönliche Erfolgsstory erleben und sie in ihrem Portfolio festhalten, damit sie auch anderen davon erzählen können (und sie nicht wieder vergessen).

Stummvoll Veronika

v_stumvoll@aon.aVeronika Stummvoll

Die Neue Mittelschule bedeutet für mich Chancengleichheit und wertschätzender Umgang mit allen SchülerInnen.

Tappler-Groß I.

ingrid.tappler-gross@stadt.graz.atTappler-Groß

Nach einigen negativen Erfahrungen mit Weihnachsfeiern hatte ich beschlossen, die Weihnachtsfeier einmal ausfallen zu lassen.

Ich war es leid, dass die Schüler/innen außerhalb der Unterrichtszeit nicht proben wollten, dass die Lehrer/innen zu Bittstellern werden mussten und dass es jedesmal langer Diskussionen bedurfte, um einen Termin für den Aufführungsabend zu finden, der für alle Schüler/innen passte.

Zuerst kam keine Reaktion seitens der Schüler/innen, die Lehrer/innen waren dankbar.

Nach Weihnachten gab es ein Klassensprecher/innenmeeting, bei dem einige Schüler/innen ihr Bedauern über den Entfall der gemeinsamen Weihnachtsfeier zum Ausdruck brachten. Auch beim Schülerparlament im 2. Semester gab es etliche Wortmeldungen dazu.

Im Herbst fand eine Besprechung mit den Schüler/innen darüber statt, unter welchen Bedingungen es wieder eine Feier geben sollte. Wir einigten uns darauf, dass

  • nur Schüler/innen an der Weihnachtsfeier teilnehmen sollen, die wirklich wollen.
  • diejenigen, die sich melden, auch verpflichtet sind, zu kommen.
  • es nur konstruktive Kritik gibt.

Der Erfolg der darauffolgenden Weihnachtsfeier konnte sich sehen lassen: Schüler/innen aus allen Klassen haben teilgenommen.

Es gab so viele Besucher, wie schon lange nicht mehr und das Echo war großartig.

Tiefnig Walter

w.tiefnig@aonWalter Tiefnig

Die Neue Mittelschule bedeutet für mich einen weiteren Schritt hin zum „kindgerechten“ Unterricht und hin zur Überzeugung, dass die Schule ein wichtiger Abschnitt eines lebenslangen Lernprozesses ist.

In der Neuen Mittelschule frage ich mich, wo ich das Kind abhole, wie ich es begleite und vielleicht auch, in welche Richtung es sich, selbstständig entscheidendend, nach der Schule im Leben entwickeln kann.

Trummer Jovita

Jovita Trummer

Die Neue Mittelschule bedeutet für mich die

N ützliche
M öglichkeit,
S chule neu und besser zu gestalten.

Als Schulleiterin bin ich erfreut, dass alle Lehrer und Lehrerinnen ihre Erfahrungen nützen, um Neues zu lernen und neue Methoden zum Wohle aller Schüler und Schülerinnen einsetzen.

Ullah Monika

monika_ullah@hotmail.comMonika Ullah

Sternstunden erlebe ich im Teamteaching.

Das gemeinsame Unterrichten in der Neuen Mittelschule hat mir immer große Freude gemacht. TeampartnerInnen erlebe ich als eine Bereicherung.

Nach vielen Jahren des gemeinsamen Unterrichtens kommunizierten meine Teampartnerin und ich auch erfolgreich durch Blickkontakt und wussten so z.B., ob noch Inhalte zu ergänzen waren. Auch das Reflektieren und die persönliche Weiterentwicklung stellten immer wieder eine angenehme Herausforderung an mich selbst dar.

Die Perspektiven von zwei Lehrernden präzisieren Differenzierungsmöglichkeiten. Teamteaching bedeutet für mich im positiven Sinne ein „Geben und Nehmen“.

Virgolini Petra

direktion@hs-deposch.tsn.atPetra Virgolini

Die Neue Mittelschule bedeutet für mich eine gemeinsame Schule für 10-14jährige Kinder, in der Differenzen nicht problematisiert werden.

Lehrer und Lehrerinnen unterrichten dort nicht Fächer, sondern Kinder. Persönlichkeitsbildung und die Fähigkeit, sich die Welt zu erschließen, sind zentrale Anliegen in einer Kultur der Anerkennung, des Zutrauens und des Zumutens.

Die Neue Mittelschule ist ein lebendiger Ort, an dem Lernen auf allen Ebenen stattfindet, sie ist im Hinblick auf den Umgang mit Vielfalt und das stetige Bemühen um Chancengleichheit für alle eine lernende Organisation.

Waldner Johann

direktion@nms-schwaz2.tsn.atJohann Waldner

Mehr als 20 Jahre als Lehrer an einer PTS haben mich geprägt und haben mir gezeigt, dass

  • Flexibilität,
  • Mut zu Neuem,
  • die Annahme von Herausforderungen und
  • das Beschreiten neuer Wege

Grundpfeiler von Schulentwicklung sind!

Der Weg der Neuen Mittelschule ist daher auch mein Weg und auch wenn es gilt, das eine oder andere Hindernis aus dem Weg zu räumen –wir sind auf dem richtigen Weg!

Der Weg der Neuen Mittelschule ist der Weg zum Kind. Die überaus positive Arbeit, die in meiner Schule und in vielen anderen Schulen von motivierten und engagierten LehrerInnen geleistet wurde und wird, ist das Fundament unserer Schulen! Auf diesem Fundament stehen die uns anvertrauten Kinder – und sie stehen sicher!

Egal was die Gesetze bringen werden, die in so kurzer Zeit erfolgte pädagogische Entwicklung lassen wir uns auf keinen Fall nehmen. Wenn wir hier einen Schritt zurück machen, dann schaden wir den uns anvertrauten Kindern und damit auch uns selbst.

Wir müssen und dürfen den Mut haben, die sehr geringe Aussagekraft von Noten anzusprechen, Ziffern - die über viele, viele Jahre das scheinbar wichtigste waren. Auf meinem Schreibtisch liegt immer ein Lesezeichen mit einem Zitat von OUPS:

„Wenn du mich nur nach meinen Noten beurteilst, wirst du meine wahren Stärken nie entdecken!“

Die verschiedensten Kompetenzen unserer Kinder können wir nicht mit Noten messen, die können wir nur mit dem Blick auf das ganze Kind – mit all seinen Stärken und Schwächen – herausfinden.

Weindl Ilse

ilse.weindl@gmx.atIlse Weindl


Die Neue Mittelschule bedeutet für mich,

  • dass Kompetenzen werden erworben, die im Leben gebraucht werden.
  • die Wegbereitung zu einem anderen Verständnis von Bildung und Leistung in unserer Gesellschaft.
  • dass Heterogenität und Inklusion statt Selektion und Ausgrenzung bereichern.

Weiß Editha

direktion@mittelschule-perchtoldsdorf.atEditha Weiß

Als Sternstunde erlebte ich das Schulabschlussfest 2011, bei dem ca. 800 Personen anwesend waren.

Das LehrerInnenteam hatte für die 4. Klassen ein Abschiedslied einstudiert. Der Text war sehr persönlich auf die Viertklassler abgestimmt und wurde mit so einer Freude vorgetragen, dass dadurch die Zuwendung zu den Kindern auf wunderschöne Art und Weise zum Ausdruck kam. Das Lied war auch für mich eine totale Überraschung, da die LehrerInnen in ihrer Freizeit heimlich geübt hatten.

Ich bin sehr stolz darauf, mit einem so wunderbaren Team zusammenarbeiten zu können. Der Auftritt bei der Schulabschlussfeier hat gezeigt, dass wir stets darum bemüht sind und versuchen, unseren SchülerInnen wertschätzend zu begegnen.

Ich freue mich, dass ich dieses Team seit 13 Jahren begleiten darf und über die so positive Entwicklung.

Weiskopf-Prantner, Veronika

veronika.weiskopf@aon.atVeronika Weiskopf-Prantner

  • Hauptschullehrerin: Englisch, Physik/Chemie
  • Mitarbeiterin des Bundeszentrums für lernende Schulen - NMS-Entwicklungsbegleitung (ZLS-NMSEB)
  • Mitarbeiterin der NMS Bibliothek

Themenbereiche: NMS Bibliothek, Leistungsbeurteilung, Lernateliers

Statement:

In Rahmen der NMS-Entwicklungsbegleitung arbeiten Lerndesignerinnen und Lerndesigner im Professionsverständnis, das im nachfolgenden Zitat zum Ausdruck gebracht wird, an ihrer beruflichen Weiterentwicklung in den Bereichen Differenz und Diversität, Kompetenz, Rückwärtiges Lerndesign, Flexible Differenzierung, Leistungsbeurteilung und Lernseitige Orientierung. In Zusammenarbeit mit Schulleitern/Schulleiterinnen und Kolleginnen/Kollegen soll die Vision einer Schule verwirklicht werden, die in wertschätzender Anerkennung von Unterschiedlichkeit höchstmögliche Leistungen und Chancengerechtigkeit für alle Kinder und Jugendlichen Österreichs anstrebt.

„ I have come to the frightening conclusion that I am the decisive element in the classroom. It is my personal approach that creates the climate. It is my daily mood that makes the weather. As a teacher, I possess tremendous power to make a child’s life miserable or joyous. I can be a tool of torture or an instrument of inspiration. I can humiliate or humor, hurt or heal. In all situations it is my response that decides whether or not a crisis will be escalated or de-escalated, and a child humanized or de-humanized. I am part of a team of educators creating a safe, caring and positive learning environment for students and teaching them in a manner that ensures success because all individuals are capable of learning. (Dr. Haim Ginott (1993) in Fair isn`t always equal, Assessing and Grading in the Differentiated Classroom, 2006)



Welke Silvia

ulrich.welke@aon.atSilvia Welke

Eine meiner Sternstunden war für mich ein Märchenprojekt:

  • entstanden aus der Nahtstelle VS/NMS 2009
  • Dauer: eine Woche, Umsetzung in der 2.NMS
  • Abschlussfest mit Eltern Freitagmittag
  • Programm inklusive Proben für viereinhalb Schultage
  • Hexenküche (EH) – Buffet für Freitag
  • Zaubertricks (PH und CH) –
  • Theater Deutsch und Theater Englisch – Aufführung am Freitag
  • Layout für das Märchenbuch – wurde im Rahmen des Festes verkauft

Vorgehensweise:

  • Texte von Märchen und Zaubersprüchen, Gedichten und Versen wurden im ganzen Schuljahr gesammelt (wenig Zeitaufwand, da sowieso Stoff der 2.Klasse)
  • Gestaltung eines Märchenbuch, jedes Kind leistete einen Beitrag, Layout und Druck übernimmt eine Gruppe aus dem Programmpunkt
  • „Märchenprojektwoche“ im Juni 2010; jedes Kind ordnete sich nach seinen Interessen einer Gruppe zu; besuchte diese Gruppe für eine Woche;
  • Üben für den Auftritt am Freitag

Positive Aspekte dieses Projektes:

  • Durch ein Jahrgangsteam konnte die Umsetzung sehr rasch erfolgen
    • Idee entstand im Mai
    • Unterricht für diese Woche wurde aufgehoben und Interessensgruppen gebildet
    • Aufführung
  • Alle aus unserem Team haben sich nach Können eingebracht
  • Großes positives Echo durch das tolle Märchenbuch (Stückzahl zum Verkauf war zu niedrig angesetzt)
  • Freude der SchülerInnen in dieser Woche zu erleben
  • Wir haben uns als Team gefühlt und verstanden! Seither ist der Teamgeist sehr gut!
  • Kommunikation klappt seither gut.

Westfall-Greiter Tanja

Bundeszentrum für lernende Schulen / Universität InnsbruckWestfall-Greiter Tanja

Email: tanja.westfall-greiter@zls-nmseb.at

  • Co-Leiterin des Bundeszentrums für lernende Schulen (ZLS-NMSEB)
  • Lehrerin und Fachdidaktikerin für Englisch (als Erstsprache und als Fremdsprache)
  • Entwicklungsbegleiterin
  • Forscherin, Zentrum für Lernforschung, Universität Innsbruck
  • Lehrwerkautorin

Ich biete Auskunft und Beratung zu allen Themenbereichen der NMS an.

Mein Statement zur Neuen Mittelschule:
Als Bauernmädl in den USA erfuhr ich am eigenen Leib, wie wichtig Chancengerechtigkeit für die Zukunft eines Kindes ist. Als Lehrerin stehe ich zum Lehrberuf als zentrale Profession in der Gesellschaft. Als Forscherin erkenne ich, wie schwer es ist, die Erfahrung des Lernens zu erfassen und zu begreifen. Diese 3 Perspektiven bilden meine Motivation, einen Beitrag zur NMS-Entwicklung zu machen und an dieser enorm wichtigen Reform im österreichischen Bildungssystem teilzuhaben.

Bundeszentrum für lernende Schulen/NMS Entwicklungsbegleitung

Netzwerk_NMS_tag2_Interview_vortragende-1000.mov  

Wobak Maria

maria.wobak@ph-kaernten.ac.atMaria Wobak

Pädagogische Hochschule Kärnten

  • Leiterin der Servicestelle Öffentlichkeitsarbeit und interne Kommunikation
  • Lehrerin für Deutsch und
  • Lerndesignerin
  • Betreuerin von LehramtsstudentInnen
  • Mitglied des Regionalen Kompetenzteams Kärnten

Ich biete Auskunft, Beratung und Unterstützung zu folgenden Themenbereichen an:
Deutschunterricht in heterogenen Gruppen, Lerndesign, Lernateliers, Team Teaching

Mein Statement zur Neuen Mittelschule:
Ich bin seit mittlerweile vier Jahren – nach einem Jahr der aktiven Mitarbeit der Projektierung des Verbundmodells Neue Mittelschule BRG/BORG Hubertusstraße und Praxishauptschule der Pädagogischen Hochschule Kärnten – Teil der Neuen Mittelschule in Österreich. Und das in unterschiedlichen Funktionen: einerseits bin ich Lerndesignerin und Mitglied des Regionalen Kompetenzteams NMS Kärnten und andererseits in der Ausbildung zukünftiger Pädagog/innen verankert.

Diese „Verwebung“ von Informationen, von den Erfahrungen aus der Praxis mit den Inputs und strategischen Hintergründen (inhaltlich und strukturell), die ich durch die Teilnahme an Veranstaltungen der Entwicklungsbegleitung der Neuen Mittelschulen und der Strategieworkshops durch das BMUKK gewinne, ermöglichen mir einen Blick auf die NMS aus unterschiedlichen Winkeln. Dazu gesellt sich meine Sicht als Logopädagogin nach Viktor Frankl.

Ich bin davon überzeugt, dass die Idee der Neuen Mittelschule – zusammengefasst im Haus der NMS – für ALLE Schultypen und ALLE Pädagog/innen inspirierend ist. Allerdings muss ich bereit sein, mich darauf einzulassen, selbstkritisch zu agieren, eventuell neue Wege zu beschreiten.

Ich gebe zu, dass dies oft nicht ohne Irritationen, Diskussionen und mit viel Erklärungsbedarf und auch (vorläufigem?) Mehraufwand verbunden ist. Das Ergebnis ist jedoch eine Haltungsänderung, die Chance einer neuen Sicht auf das persönliche pädagogische Wirken. Alleine das ist es wert, mit dabei zu sein.

Wolfesberger Franz

hs.scharnstein@eduhi.atFranz Wolfesberger

Positive Aspekte der Neuen Mittelschule:

  • seit Beginn große Bereitschaft der KollegInnen
  • tolle Zusammenarbeit mit Partnerschule
  • positive Annahme durch Eltern+Schulen
  • Wechsel von toller HS zu NMS wurde besser geschafft, als von mir und den KollegInnen angenommen
  • Umstieg gelungen und auf einem guten Weg, aber eben noch lange nicht fertig!

Negative Aspekte der Neuen Mittelschule:

  • heutiger Stand – Gesetzesentwurf
  • bin sehr enttäuscht, fühle mich benützt und betrogen
  • habe Eltern und Kinder belogen
  • die Wertschätzung unserer Schule wird weiter zurückfallen, als wir vor der NMS waren
  • habe den Glauben an die Entwicklungsbegleitung, das BMUKK und alle Propheten verloren
  • habe als Animateur der NMS großen Erklärungsbedarf gegenüber den KollegInnen
  • momentan ist es einfach Sch…

Wutzl Wolfgang

Wolfgang.wutzl@schule.atWolfgang Wutzl

Eine Sternstunde der Mathematik

Mathematik, 5.Schulstufe,

Thema: Schriftliche Division

Ausgehend von Vera Birkenbühl: Mathematik sollten die SchülerInnen die Möglichkeite haben, sich unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten auszusuchen.

Daraus ergab sich für mich, zwei Divisionsmöglichkeiten anzubieten:

1. Herkömmliche Art des Dividierens

2. Indische Divisionsmethode (halbschriftlich)
Diese Methode wird in sehr vielen Ländern verwendet (Türkei,…) angewandt. Der Vorteil dabei ist,
dass man die Multiplikation (das kleine Einmaleins) nicht so beherrschen muss, wie bei unserer
„alten“ Methode.

Ergebnis:

Die SchülerInnen, die das kleine Einmalseins beherrschen, verwenden die indische Methode erst dann, wenn die Division zweistellig oder mehrstellig wird.
Die schwächeren SchülerInnenwählen nur mehr die indische Methode. Alle freuen sich auf das DIVIDIEREN! Es ist viel einfacher geworden, aber es dauert auch länger. Ich konnte meinen SchülerInnen klar machen, dass es mir nicht darauf ankommt, so schnell wie möglich zu rechnen, sondern, dass ein richtiges Ergebnis vorgewiesen werden kann.

Alle haben ein Erfolgserlebnis!!
Beim Dividieren fangen die Gesichter an zu strahlen! So stelle ich mir eine Sternstunde vor, und ich kann sie öfters abrufen!

 

Wiltsche Vincent

Wiltsche Vincent

 

Zachhuber Lydia

lydia.z@liwest.atLydia Zachhuber

Die Neue Mittelschule bedeutet für mich im positiven Sinn

  • intensivere Arbeit im Unterricht – nicht mehr alleine, sondern im Team.
  • motiviertere SchülerInnen durch aktivierende Methoden.
  • dass, LehrerInnen und SchülerInnen gemeinsam am selben Ziel arbeiten.
  • dass, unterschiedliche Wege möglich und erwünscht sind.

Die Neue Mittelschule macht mir Mut,

  • weil sie selber viel Raum gibt, Neues (oder neu Gemeintes) auszuprobieren.
  • weil sie nicht gegen unsere Kinder arbeitet.

Zellinger Margit

margit.zellinger@ph-linz.atZellinger Margit

Pädagogische Hochschule der Diözese Linz

  • Mitglied des Regionalen Kompetenzteams Oberösterreich
  • Schulentwicklungsberaterin
  • Kommunikationstrainerin
  • Integrative Tanzpädagogin


Ich biete Auskunft und Beratung zu folgenden Themenbereichen an:
Schulentwicklung in der NMS, Begleitung von Entwicklungsprozessen an innovativen Schulen, Teamentwicklung

Mein Statement zur Neuen Mittelschule:
Jeder Mensch hat besondere Fähigkeiten und Begabungen und ist etwas Besonderes. Wenn Kinder auf die Welt kommen, sind sie bereits sehr verschieden. Im Laufe der Kindheit werden diese Unterschiede immer größer.

„Trotz Tausender gemeinsamer Schulstunden und gleichem Lehrplan sind die Jugendlichen am Ende ihrer Schulzeit verschiedener denn je. Offensichtlich gibt es Einflüsse, die deutlich stärker sind als die gleichmacherischen Bemühungen der Schule: unterschiedliche Anlage, andere Lernerfahrungen bei gleichen Lehrplänen und verschiedene außerschulische Lebensbedingungen. Die Schule sollte endlich einsehen, dass sie diese Kräfte nicht auszuschalten vermag. Sie kann aber die Kinder mit ihren individuellen Voraussetzungen möglichst gut fördern.“ (Remo Largo).

Den Verschiedenheiten der Kinder und Jugendlichen kann man nur durch eine konsequente Individualisierung des Unterrichts gerecht werden. Dazu braucht es die Bereitschaft, Schule neu zu denken, eigenes Handeln zu reflektieren, sich im Kollegium gegenseitig zu stärken, sich Feedback zu holen und Feedback zu geben, neue Kooperationen einzugehen und an der eigenen Haltung zu arbeiten.

Die Neue Mittelschule bietet eine einmalige Chance, unser Schulsystem zu überdenken, sich als Schule auf einen Entwicklungsweg zu begeben und möglichst jedes Kind an das Optimum seiner Leistungsfähigkeit heranzuführen.

Zemrosser Ingrid

ingrid.zemrosser@aon.atIngrid Zemrosser

Als Schulleiterin ist es mir wichtig, dass die Neue Mittelschule eine positive Veränderung von Schule zugunsten der Schülerinnen und Schüler bewirkt!

Ziller Wolfgang

Wolfgang.ziller@gmx.atZieller Wolfgang

Egal, ob HS; NMS; AHS oder ein anderer Schultyp, das Kind ist das Wichtigste, mit all seinen Stärken und Schwächen.

So auch am Schikurs der 2.Klassen. Richard, ein Schüler mit einem „starken eigenen Willen“ fuhr erst nach langem Hin und Her auf Schikurs mit. Ein Grund war, dass er im vorigen Winter eine unliebsame Begegnung mit einer Liftabsperrung gemacht hatte (er war Anfänger) und somit, seiner Meinung nach, nicht Schi fahren könne. An Lift fahren oder einen Hang runterfahren war nicht zu denken.

Langsam, sehr langsam und in kleinsten Schritten tasteten wir uns an Schuhe, Schi und Schnee heran. Mit viel Zureden, Spielen und Aufmunterung schafften wir (Richard und ich) es, an jedem Bein einen Schi zu haben. Nach viel Schweiß, Entmutigung, Durchhalteparolen, Zuspruch, Lob, aber auch Konsequenz und Selbstbestimmung war es möglich, kleine Teilstücke der flachen Piste (kein Lift, immer alles zu Fuß) zu bewältigen.

All das dauerte 3 Tage. Und am 4. Tag verlor der Lift seinen Schrecken oder aber die bequeme Bergfahrt kam in den Fokus.

Doch wie die Angst und die Selbstzweifel überwinden – „Ich kann es nicht“- Übungsbügel auspacken – stundenlanges Ziehen am Seil – Mut zusprechen – und die Gewissheit für Richard – er kann den Zeitpunkt entscheiden, wann er mit dem Lift fahren will.

Und siehe da, in einem Moment ohne meine Anwesenheit (war mit einer anderen Schülerin am Üben) überwand er seine Angst und fuhr alleine mit dem Tellerlift Richtung „Gipfel“!

Ein Strahlen und Lachen waren die Belohnung. „Aber wie runterkommen?“ Angst, Tränen, Selbstzweifel, Schi abschnallen (selbst bestimmt), das steilere Stück zu Fuß zurücklegen, Zuspruch, das flache Stück runterfahren. Sofort wieder rauf, wieder Tränen, Zuspruch, wieder Schi abschnallen.

Und dann, beim 3. Mal – Abfahrt ins Tal und ich hinten nach.
Fünf Tage ein gemeinsames Ringen und die Erkenntnis, dass man alles schaffen kann.

P.S. Frau Schuster hat auch einen erheblichen Teil zum Gelingen beigetragen!

Zoidl Edith

Zwickl Werner

werner.zwickl@lsr-bgld.gv.atZwickl Werner

Landesschulrat Burgenland

  • Lehrer für Englisch und Biologie
  • Lerndesigner G1
  • Mitglied des Regionalen Kompetenzteams Burgenland
  • Kommunikationstrainer (Interpersonelle Kommunikation)

Ich biete Auskunft und Beratung zu folgenden Themenbereichen an:
Schulentwicklung in der Neuen Mittelschule, gesetzliche Grundlagen der NMS, Feedbackkultur, Qualitätsentwicklung und –sicherung in der NMS, Lerndesign

Mein Statement zur Neuen Mittelschule:
Die Komplexität von Rolle und Funktion eines/r Lerndesigners/in zu ergründen und beides auch gut auszufüllen, stellt einerseits eine große Herausforderung dar und bietet andererseits umfangreiche Entwicklungsmöglichkeiten in persönlicher wie auch fachlicher Hinsicht.

Dies gilt sowohl für die handelnden Personen als auch für die unterstützenden Systeme.

Wenn die NMS „Schule neu denken“ möchte, bedarf es neben neuer Formen und Methoden des Lernens und Lehrens vor allem einer Reflexion und einer allfälligen Änderung von (LehrerInnen)Haltungen.

Die Implementierung und ständige Pflege einer Kultur des wertschätzenden Umgangs miteinander auf allen Ebenen des schulischen Lebens bietet eine tragfähige Basis für diese neue Kultur des Lernens und Lehrens.

Feedback nicht nur als Methode und Instrument, sondern als Lebenshaltung verstanden, stärkt und unterstützt die Beziehungsarbeit an unseren Schulen und leistet gleichzeitig einen wesentlichen Beitrag zur Qualitätsentwicklung.

Fuchs Doris

 

doris.fuchs@lsr-noe.gv.at

Leiterin des SCHEZ (Schulentwicklungszentrum-NMS) in NöFuchs Doris
3100 St. Pölten, Tor zum Landhaus 1
Tel.: 0664 88495778
Bürozeiten:
Di 0900 - 1500 Uhr

Landesschulrat für Niederösterreich
Katholische Pädagogische Hochschule Wien Krems

  • Lehrerin für Englisch und Bildnerische Erziehung an der NMS Langenlois
  • Regionalkoordinatorin
  • Leiterin des Regionalen Kompetenzteams Niederösterreich
  • Schulentwicklungsberaterin
  • Fort- und Weiterbildung für NMS (KPH – Krems)

Ich biete Auskunft und Beratung zu folgenden Themenbereichen an:
Schulentwicklung und Entwicklungsbegleitung der Neuen Mittelschule – Koordination des „Cluster – Projekts“
gesetzliche Grundlagen der NMS, Das Europäische Sprachenportfolio

Mein Statement zur Neuen Mittelschule:
Das Zukunftsprojekt NMS hat für alle Beteiligten einen wesentlichen Reformschritt eingeleitet. Diese Veränderungen bedeuten aber auch enorme Herausforderungen für Lehrerinnen und Lehrer in ihrer täglichen pädagogischen Arbeit. Ich stehe deshalb für eine kontinuierliche Begleitung der Standorte auf dem Weg zu einer neuen Lernkultur.

Sturmlechner Maria

maria.sturmlechner@gmx.atSturmlechner Maria

Mitarbeiterin im SCHEZ
Tel.: 0664 88495779
Bürozeiten:
Fr 0900 - 1500

Regionales Kompetenzteam Niederösterreich

  • Lehrerin für Deutsch, Technisches Werken, Biologie und Umweltkunde, Bildnerische Erziehung
  • Klassenvorständin einer NMS - Klasse
  • Lerndesignerin der Generation 2
  • Schulentwicklungsberaterin
  • Clusterbetreuerin
  • Multiplikatorin für Bildungsstandards Deutsch
  • Referentin der PH und KPH in NÖ für Themen der NMS
  • Fachbezogene Bildungsmanagerin
  • Expertin für Begabtenförderung (MA Gifted Education)

Ich biete Auskunft und Beratung zu folgenden Themenbereichen an:
Umsetzung der NMS -Themen im eigenen Unterricht, Lerndesign, Schulentwicklung in der NMS, Begleitung und Beratung von Schulentwicklungsteams der NMS, Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung in der NMS

Mein Statement zur Neuen Mittelschule:
Dass Begriffe wie Heterogenität, Differenz und Kompetenz zunehmend in pädagogischen und erziehungswissenschaftlichen Publikationen aufscheinen, zeigt auf: Es ist etwas in Bewegung geraten.

Pädagogisches Handeln begründet sich zunehmend auf der Erkenntnis, dass Schülerinnen und Schüler biografische, kulturelle und sprachliche Unterschiede in die Schule mitbringen und Anspruch auf beste Voraussetzungen für individuelles Lernen haben.

Kommt die Schule dieser Anforderung nach, nimmt sie die Schülerinnen und Schüler ernst und zeigt ihnen, wie spannend Lernen ist. Sie fordert die Neugier der jungen Menschen heraus, achtet auf ihre Lernbedürfnisse und macht sie zu Beteiligten.

Die NMS möchte die Schule als eine „lernende Schule“ sehen, in der eine wertschätzende Haltung gegenüber den Lernenden die Basis für das Lernen in jeder Form ist.

RKT

Angela Hollerer

angela.hollerer@lsr-noe.gv.at


RKT
Lehrerin für D, BU
LD G2
Clusterbetreuerin
Referentin der PH NÖ
Mitarbeiterin im SCHEZ
Tel.: 0664 88495788
Bürozeiten:
Do 0900 - 1500

Wolfgang Wutzl

wolfgang.wutzl@lsr-noe.gv.at

RKT
Lehrer für M, PH, Ch, Inf
LD G2
Clusterbetreuer
Referent der PH NÖ
Mitarbeiterin im SCHEZ
Tel.: 0664 88495781
Bürozeiten:
Mi 0900 - 1500

 

Schlichtherle Birgit

b.schlichtherle@tsn.atBirgit Schlichtherle

Pädagogische Hochschule Tirol/
Bundeszentrum für lernende Schulen - NMS-Entwicklungsbegleitung (ZLS-NMSEB)

  • Lehrerin für Englisch und Integration
  • langjährige Verantwortliche für Bildungsstandards Englisch in Tirol und Mitglied der bundesweiten Arbeitsgruppe zur Entwicklung von Bildungsstandards für Fremdsprachen (Englisch) am ÖSZ (Österreichisches Sprachenkompetenz Zentrum in Graz) und LTC (Language Testing Centre in Klagenfurt)
  • ausgebildete Raterin für Schreiben und Sprechen im Rahmen der Bildungsstandardstestung
  • Co-Autorin der Handreichungen: Die übergreifenden dynamischen Fähigkeiten (PR 5). Graz: ÖSZ, 2008; Leistungsfeststellung auf der Basis des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GERS)(PR8). Graz: ÖSZ, 2008; Praxishandbuch: Bildungsstandards für Fremdsprachen(Englisch), 8. Schulstufe (PR4), 2. Auflage. Graz: ÖSZ, 2009
  • Forschende im Forschungsprojekt Personale Bildungsprozesse in heterogenen Lerngruppen am Zentrum für Lernforschung der Universität Innsbruck
  • Lehrbeauftragte am ILS zum Bereich Differenzierung
  • Mitarbeiterin des Bundeszentrums für lernende Schulen - NMS-Entwicklungsbegleitung

Ich biete Auskunft und Beratung zu folgenden Themenbereichen an:
Lernen als bildende Erfahrung, Innsbrucker Vignettenforschung mit dem Schwerpunkt „Bewerten“, Rückwärtiges Lerndesign, Lernateliers, Authentische Aufgaben, Flexible Differenzierung, Leistungsbeurteilung, Arbeit in Professionellen Lerngemeinschaften, Bildungsstandards Englisch

Mein Statement zur Neuen Mittelschule:
In der Neuen Mittelschule übernehmen Lehrerinnen und Lehrer die Verantwortung für das Lernen ihrer Schülerinnen und Schüler, gehen verstärkt auf die Interessen und Bedürfnisse der Lernenden ein, schaffen Raum und Zeit für eine starke und sichere Lerngemeinschaft, anerkennen, dass jede/r anders anders ist (Mecheril), stellen entsprechend dieser Haltung (heraus)fordernde und für das Lernen förderliche Aufgaben, bilden auf Basis von Vorkenntnissen/Interessen und Lernpräferenzen der Schülerinnen und Schüler innerhalb der Klassengemeinschaft flexible Gruppierungen, um bestmögliche Lernergebnisse und somit mehr Chancengleichheit zu erzielen.

Netzwerk_NMS_tag1_Interview7-1000.mov

 


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